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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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Vertheidignng gegen Aegypten.

Nachdem man einige Wochen geruht, erhielt man die ersteNachricht von neuen Rüstungen Al Afdals, die freilich unbe-stimmt aber äußerst bedrohlich lautete. Es hieß, der Wesir ver-sammle die bedeutendstcu Streitkräftc, Jerusalem uud Autiochieudenke er cinzunchmcn, die Franken zu vertilgen, die heiligenStätten so zu verwüsten, daß keine Spur davon auf der Erdezurückbleibe, um die Abendländer anzulocken 72 ). Tancred undEustach von Boulogne waren auf einem Zuge gegen Ncapolis,das alte Sichern, begriffen, dessen Einwohner die Franken zusich cingeladcn hatten: Gottfried sandte ihnen auf jene Gerüchtesogleich den Befehl, sich gegen Südwcsten zu wenden, um, soviel es möglich wäre, Umfang und Begründung derselben fcst-zustellen. Sie richteten demnach ihren Marsch über Eäsareanach Ramla, wo sie eine ägyptische Abthcilung auffandcn, indie Flucht schlugen und hier von den Gefangenen erfuhren, dasfeindliche Hecr^sammcle sich bei Askalon. Hienach stand derHerzog nicht länger au, sämmtlicke Schaarcn unter die Waffenzu rufen, indeß erklärten Robert von der Normandie und Rai-mund von Toulouse, die Kunde erscheine ihnen nicht sicher ge-nug, sie würden, wo man ihrer bedürfe, zur Stelle sein, ge-dächten aber unnöthiger Weise ihrer Mannschaft keine Anstren-gungen zuzumuthcn. Gottfried, Robert von Flandern und derPatriarch Arnulf brachen dcmungeachtet allein gegen Askalon auf;jene Beiden sandten eine Schaar zur Erkundigung voraus;Donnerstag den 12. August aber, als die Nachrichten von As-kalon her sich vollkommen bestätigten, setzten auch sie sich mitsämmtlichen Truppen in Bewegung ?r). Alberts Nachricht, der Grafvon Toulouse habe seine Mitwirkung noch wegen des David-thurmes geweigert und sei nur durch die heftigsten Drohungen

72 Das ausführlichste Verzeichnis dieser Gerüchte hat Rainmnd t c.73) tiezli.'r p. 28.