dringend der Sorgfalt des Herzogs, seines Neffen ss). Zumersten Male nahm er vor Arkas eine öffentliche Stellung ein;hier, wo Normannen und Provenzalen in entschiedener Zwietrachtstanden, übernahm er die erste Rolle in der Bekämpfung derheiligen Lanze s?). Ebenso wie den eifrigen Haß aller Pro-venzalcn hatte er sich dadurch das entschiedene Wohlwollen dernormannischen Fürsten errungen: von der einen Seite rühmteman seine Bildung und die Schärfe seines Geistes, die durchkein Vorurtheil zu binden, durch keine Schranke zu hemmensei 6»); von der andern zürnte man über sein ungebundenesLeben, über die geringe Wärme seines Glaubens und sang, daman ihm sonst nickt zu schaden wußte, Schmählicder auf ihnab ay). Ihn bekümmerte das wenig; er hielt sich,, als manJerusalem nahe kam, eng an den Bischof von Martarone: alsGottfried mit Raimund offen zerfiel und dem Bischof für dieHerausgabe des Davidthurmcs verpflichtet wurde, konnte Ar-nulf auch dieses Schutzes gewiß sein. So gelang cs ihm, ohneirgend einen Widerstand die Stimmen für sich zu vereinigenund die Würde des Patriarchates zu erlangen 70). Er-hattesogleich das Glück, den Antritt seiner Verwaltung durch einaußerordentliches Ereigniß zu bezeichnen : ans seine Nachforschun-gen wies ein syrischer Christ die Reliquien des wahren Kreu-zes, die man in der letzten bedrängten Zeit versteckt hatte, denFranken nach?i).
66) 6u!K. 539. Er macht zwar den Fehler, den Bischef in Rdmanien
sterben zu lassen.
67) Der Hergang selbst, wie bekannt, am Ausführlichsten bei Raimund.
68) Sv bei 0»it>. l c. und b'ulestsr >>. 309. Das günstigste Bilk ent-wirft von ihm Albert an vielen Stellen.
69) N->!u>. p. 180, noch weiter auSgesührk bei >VilI.
70) Doch blieb ole Einwilligung des Papstes reservirt ssulel,er I. a>
71) lluiiu. b'uleli, Ulbert, lt.