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worden ist. Albert erzählt nun die Vision, in welcher ein Rit-ter Hezelo den Herzog ans dein Berge Sinai stehend erblickthat, zwei Priester begrüßen ihn als Gottes Erwählten undden Führer des christlichen Volkes. Und wir wissen, fahrt Al-bert fort, daß diese Erscheinung wahrhaftig an ihm erfülltwurde, denn als eine Menge von Bischöfen und Fürsten,Grafen und Söhnen der Könige vor ihm und nach ihm diesenWeg begonnen haben, hat Gott das Vorhaben nicht einesEinzigen vollendet; als aber Herzog Gottfried des verzweifel-ten Volkes Herrschaft und Leitung übernahm, hat sich allesUnglück znm Glücke gewandelt, und nur der Sünde ist nochdurch Schwert und Hunger die Strafe gefolgt, wodurch dieHccrschaarcn geheiligt worden sind. Und so gezüchtigt, habensic endlich beglückt und gereinigt den Eingang in Jerusalem ge-funden. Eine zweite Vision bringt Albert hierauf noch bei,und schließt dann: so wurde, durch diese Träume bezeichnet,nach Gottes Ordination und der Gunst der Christen, Gottfriedals Fürst und Herrscher seiner Brüder auf'den Thron von Je-rusalem erhöht.
Dieser Hochbegnadigte, von Gott einzig erlesene Menschhat hier also das Ziel erreicht, zn dem er durch alle Schicksaleeiner bewegten Vergangenheit und durch die thätige Hand desHerrn selbst hingcführt worden ist. Was steh an der Tiberund Elster, in Lothringen und Constantinopcl angekündigt, wasdann bei Doryläum und Antiochien sich weit und herrlich offen-bart hat, erscheint hier erfüllt und vollendet: nach der Freund-schaft mit Hugo und Robert, nach der festen Verbindung mitdem Legaten des Papstes, hat der Herzog jetzt die ausgespro-chene Herrschaft des heiligen Grabes und aller Gläubigen, diedort sich versammeln, nach des Himmels Vorschrift ergriffen.Er war glückseliger, sagt Albert, in Beschluß und That, alsalle klebrigen, und reiner im Glauben und in dem Herzen.
Freilich, so uugetrübt der Glanz war, in welcher wenigJahre nachher ein weiter Kreis der Bewunderer Gottfrieds