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dort an vor der Masse der Fliehenden und Verfolger sz) undbrachte die daselbst anfgchäuftcn Schatze in Sicherheit. Kaninwar es geschchn, so walzten sich die Türken in dichten Schaa-ren fortgedrängt, ebendahin; inr Tempel und seinen Vorhöfenkämpfte man bis zum Abends-,), da ergab sich der Rest an dennormannischen Fürsten, dcr ihnen als seinen Gefangenen volleSicherheit verhieß. Mit Gaston von Bcarn, dcr sich ihm an-gcschlossen hatte, eilte er dann weiter durch die Stadt, umGold und Silber zu suchen, Pferde und Maulesel, Hauser vollvon allem Guten, nach dem Ausdruck dcr Gesten. Am 16. inder Frühe des Morgens erstiegen mehrere Franken das Dachdes Tempels, wohin er jene Gefangenen geflüchtet hatte, undermordeten die Unglücklichen sammtlich; was Tancrcd und sei-nen Antheil an dieser That betrifft, so liegen darüber wider-sprechende Zeugnisse vor. Nach den Gesten zürnt er auf dasheftigste, weil, wie einige Nachrichten hinznfügcn, dadurch seinWort gebrochen war; Tudebod hingegen, ebenfalls Augenzeuge,berichtet, ausdrücklich auf seinen Befehl sei die Metzelei gc-schchn. Ich lasse den Umstand dahingestellt 55 ); das aber istgewiß, daß cs nicht bloß Menschlichkeit war, die ihn am Tagezuvor zur Rettung jener Elenden bewog, denn nach aller Quel-len Zengniß, und am Meisten nach dem seines Lobrcdncrs, hater an jenem Tage ebensoviel und mehr Blut vergossen, alsirgend ein andrer fränkischer Krieger. Das Lösegcld jener Ge-fangnen war nie und nirgend zu verschmähen.
53) So stellt es Nack. c. 129 dar. Unter unglaublichem Gemetzel schlagter sich bis dahin durch, und findet den Tempel noch leer.
54) e. 132. T5i(lob. und Oesla.
55) Für die Gesten spricht Alberts Erzählung, er habe sich bei den Fürstenüber die Treulosigkeit beklagt, und diese dadurch erst bewogen, über dieGefahr türkischer Gefangenen im Falle weiterer Kriege nachzudenken.Das Resultat sei die vollständige Ermordung aller noch übrigen Ge-fangenen gewesen. Die Sache hat an sich nichts unwahrscheinliches;nur steht ihr bas Zengniß des mindestens ebenso gut unterrichtetenBaldrich entgegen, der bestimmt sagt: er zürnte, aber schwieg und un-terdrückte seine Bewegung. 415. p. 282. Lnlsir. p, 134.