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Raimund seine Absicht durch, und am 14. Februar 1099 laugtedas Heer vor dem ersten tripolitanischen Orte, dem feste» SchlosseArkas, au 28 ). Unter den Truppen war die Rede verbreitet,man wolle nur wenig Tage eine» Angriff drohen, um dem Emirbeträchtlichere Geschenke abzuprcsscn: damit stimmte überein,daß letzterer fortwährend den Frieden verlangte und auf seinenBurgen die tolosanischen Zeichen aufstccktc R). Trotz dem be-gann Raimund die Belagerung auf das Heftigste; abgesonderteSchaaren überschwemmten die Umgegend, Tortosa und Maraclca,ebenfalls Hafenplätze jener Gegend, wurden durch Gewalt oderVertrag eingenommen w).
Ehe ich aber die Darstellung des Ereignisses selbst versuche,muß ich die durch Albert von Aachen vertretene Ansicht, dieich hier im Auszug wiederhole, einer vorläufigen Betrachtungunterwerfen. Am 1. März, sagt Albert ei), ziehn Gottfriedund Robert von Flandern nebst den übrigen bis dahin zurück-gebliebenen Edcln ans Antiochien; über Laodicea kommen sienach Gibellum und bedrängen die Stadt ans das Nachdrücklichste.Die Besatzung bietet ihnen, wenn sie abzichn wollen, ansehn-liche Geldsummen, welche aber von den Fürsten natürlich zn-rückgcwiescn werden: darauf wenden sich jene an den wcitgc-fürchtetcn Raimund, mit denselben Versprechungen, wenn er dieBeiden von der Belagerung hinwegzuzichn vermöge. Raimund,nie gesättigt durch Silber und Gold, geht den Vertrag ein,und um durch die Rettung ihrer Gärten und Weinberge jeneSchätze zu gewinnen, ersinnt er folgende List. Er schickt denbeiden Fürsten Botschaft, von Damaskus ans drohe ein furcht-bares türkisches Heer, dem er allein zu widerstehn nicht imStaude sei, er fordere sie demnach auf, ihm schleunigst und mit
28) Das Datum in den 6estis.
2S) Lekteres war scheu in Schaisar vorgckonimcn; es diente den ffnuvvl;-neru zur Sicherung gegen nachselgcude christliche Schaaren
30) Noch oer dem Beginn der Belagerung von Arkas nach N->i,ii. p. 164.
31) I.M. V. e. 32 ff.
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