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dcrhcrstcllung anfzugeben. Er erklärte auf den Bericht des Bi-schofs von Albara, ein so gewaltiger Antrieb, wie er seine Völ-ker ergriffen, könne nur von Gott hcrstammen; er unterwerfesich dein Willen des Himmels und befehle die gänzliche Nie-derrcißung der Mauern. Die Hnngersnoth hatte fortdauerndzngcnommcn: mit großem Jubel wurde die letzte Anordnungansgeführt, und am 13. Januar 1099 erging der Befehl, die-sen Ort des Unheils zu verlassen 21 ). Der erste Tagcmarschging bis Kafcrtab: hier verweilte Raimund von Neuem dreiTage, und der Mönch Robert berichtet von einer abermaligenZusammenkunft der Fürsten, die an diesem Orte stattgcfnndenhätte 22 ). Robert ist bei all diesen Händeln voller Sympa-thie für den Grafen; er sagt: das ganze' Heer wußte, daß ein-zig Gerechtigkeit, nicht Habsucht oder Ehrgeiz in ihm war; soläßt er ihn hier mehrmals vorstellcn, man möge ihm einenWeg zeigen, wie er ohne Meineid Bocmunds Verlangen erfül-len könne, gern wolle er dann znm Besten des heiligen Gra-bes allen Anforderungen sich fügen. Niemand, fährt Robertfort, wagte, dieser Rede Tadler zu werden und so trennte mansich unverrichteter Dinge. Ich gestehe nun, daß mir schon dasStillschweigen der Quellen den ganzen Vorgang verdächtig ma-chen würde, auch abgesehn von der Sinnlosigkeit dieser Bc-thcncrnngen, die nach der Einnahme Antiochiens durch die Nor-mannen zwecklos und überflüssig in jeder Hinsicht waren. Nach-dem die Sache selbst durch die That entschieden war, hat Boe-mnnd niemals um die formale Einwilligung des Grafen irgendeinen Schritt gcthan-
Versuch Raimunds auf Tripolis.
Während Raimund in Kafcrtab verweilte, stießen die Nor-mannen Robert und Tancrcd mit beträchtlichen Schaaren zuihm. Wir erwähnten, daß er diesen wie den übrigen Fürsten
21) 6estn.
22) kwl>. s>. 70.