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Haustrnppen des Grafen schleunigst hcrbcigecilt waren; wosic sich gerade befanden, hörte das Volk ihren Ermahnungenzu, aber Gewalt wagten sie nicht zu brauchen, und wie sieden Rücken wandten, ging das Werk der Zerstörung seinenGang. Die Nachricht kam nach Rugia, und Raimund brachsogleich ans persönlich cinzuschrcitcn; aber auch Boemnnd, wieer wohl nie in seinem Leben eine Gelegenheit durch Sänmnißverloren hat, ergriff den Augenblick ans der Stelle. Er sah,dasi Raimund ganz ungefährlich geworden war, daß die Macht,über die er gebot, sich vollständig cmancipirt hatte: ohne Zan-dern sandte er seinen Vetter nach Antiochien, der hier eine un-bedeutende Abthciluug heimlich nntcr die Waffen rief und ohneWeiteres gegen die Thürmc der Tolosaner heranführtc. Diesewaren von den neuesten Vorgängen nnuntcrrichtet und ohnejegliches Arg, so daß die Normannen in raschem Ueberfallund fast ohne Blutvergießen alle Posten einzunchmcn ver-mochten. Die Proveuzalcn, überrascht und besiegt, che sieden Angriff bemerkten, unterwarfen sich und räumten dieStadt A>).
Raimund, so heftig er zürnen mochte, war nicht im Stande,seine Opposition thätlich fortzuführcn. Die übrigen Fürstenwaren hoch erfreut, daß gleichviel ans welche Weise, der Streitzu einem Ansgang gelangt war, und das tolosanische Heerwäre durch kein Mittel zu offnem Kampfe zu bewegen gewesen.Im Gcgcnthcil, als der Graf nach Maara gelangt war, saher sich bald gcnöthigt, jeden Gedanken an Bestrafung und Wic-^
20) So erzählt den Hergang Itast. c. 98, setzt ihn aber ohne Frage infalschen Zeitpunkt. Das angegebene Datum hat die Iiist. Nein 8.I. c. und O'uilel). I. c., und ich zweifle nicht, daß dieselbe Notiz inden Lastis p. 24 nur durch Tertescorruption fehlt. Naim z>.
16t läßt erst, nachdem Raimund von Maara weitcrgczogcn, Boemnndin Antiochien Gewalt brauchen; doch erwähnt er das Ganze nur bei-läufig, und kann demnach wohl Nadnlf, nicht aber jenen Augenzeuge»derogircn. Die neuern Darsteller haben sich sämmtlich an Radulf ge-hauen.