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wahrscheinlich nach Eilicien, um hier die Anfänge seiner Herr-schaft zn sichern; eine provenzalische Schaar, unter RaimundPilctus, nahm Rngia ein, wurde aber von Maara mit bedeu-tendem Verluste abgewiesen.
Uuterdeß wütheten in Antiochien gefährliche Epidemieen,durch zu große Menschenmenge und schlechte Nahrungsmittelerzeugt; Tausende wurden hinweggcrafft, unter ihnen am Mei-sten beklagt Bischof Adhcmar von Puy, der päpstliche Legat,am I. August. Sein Anschn im Heere war bedeutend gewe-sen; die Geringen liebten ihn seiner Wohlthätigkcit, die Vor-nehmen seiner ruhigen Klugheit wegen; Alle hatten seinen un-tadelhaftcn Lebenswandel und seine geistlichen Gaben hochge-achtet. Man kann nicht sagen, daß er auf den Gang der Er-eignisse einen großen Einfluß geübt hätte; was hier mit Be-wußtsein und Erfolg geschah, ist fast ausschließlich dem Für-sten von Tarent zuznschreiben. Allein seine sittliche Wirksam-keit war unausgesetzt und nachdrücklich, auf Disciplin und Ei-fer der Truppen wie auf Thätigkcit und Eintracht der Fürsten.Den geistlichen Charakter endlich und die geistliche Einheit desZuges hielt er in jedem Momente aufrecht. Gerade in die-sem Zeitpunkte, als weltliche Interessen und offner Zwiespaltdie Verbindung des Heeres im innersten Kerne aufzulösendrohten, mußte sein Abscheidcn von der höchsten Bedeutungwerden. Die einzige gesetzlich anerkannte Behörde und dieletzte unbedingt respcctirte Schranke wurde damit dem Streiteder Parteien hinwcggeraumt. Zunächst ergriffen die Fürstenden Anlaß, ihrem höchsten Obcrhaupte, dem Papste zn Nom,Nachricht von ihren Erfolgen zu geben, und ihn zu bit-ten , er möge jetzt nach dem Tode des Legaten sich selbst anihre Spitze stellen. Aber außer einigen Ermahnungen, die Ur-ban im Abendlande ansgchn ließ, hatte ihr Schreiben nichtdie mindeste Wirkung.
Gottfried versammelte bald darauf eine beträchtliche An-zahl Freiwilliger zu sich, mit denen er den Euphrat überschritt,um seinen Bruder Balduin in Edessa heimznsuchen. Eine Mengebesonders geringerer Pilger, folgte ihm nach, durch den Ruf