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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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weise und abgerissen vorkommt, so steht stc hier ans der Höheihrer Geliung und erfüllt den Raum des Krieges in herr-schender Ausführlichkeit. Ihr Charakter ist immer derselbe:die festen Formen der irdischen Handlung lösen sich ans in demGlanze und der Unbestimmtheit ritterlichen oder religiösen Hel-dcnthnms; ohne daß man ein Wie nnd Warum erführe, knüpftsich Glück nnd Unglück, Heil und Vernichtung an die Persondes einen von Gott gesetzten Herrn an. Weiterentwicklung imwesentlichen Gehalte ist an dieser Stelle noch nicht sichtbar:ich unterlasse also die Aufzahlung einzelner Zuge, um nach denächten Zeugnissen den Fortgang der Thatsachcn, wenn cs mög-lich ist, fcstzustcllcn.

Einnahme von Antiochien.

Die Sperrung sammtlichcr Thorc führte bald das vonden Belagerern beabsichtigte Resultat herbei: wahrend sie selbstdurch Armenier und Genueser reichliche Zufuhr erhielten, lähmteein täglich anwachsendcr Mangel, verbunden mit dem Verlustin dem letzten Gefechte, die Kräfte der Stadt vollkommen. EinGesuch um Waffeustikstaud, zu dem sich Bagi Sijan bald dar-auf gcnöthigt sah, wurde von den fränkischen Fürsten bewil-ligt, wohl in der Hoffnung, cs werde nur der Anfang weite-rer Unterhandlung sein. Die christlichen Vcrschanznngcn, sowie die Thorc der Stadt wurden geöffnet; die Türken aber,nachdem sic einige Vorräthc hereingebracht, fielen über die Fran-ken her, tödtctcn eine beträchtliche Anzahl und zogen sich unver-sehrt in die Mauern zurück?,). Jndcß waren die Früchte die-ser Treulosigkeit rasch geschwunden, und die Hungcrsnoth er-neuerte sich doppelt beschwerlich: doch vernahm man auch vonden bald beendigten Rüstungen in Mosnl und Damascns, undsah, nur noch kurzes Ausharren würde vollständige Rettungbringen. Bagi Sijan bedachte sich nicht lange; er gab den

71) 4 . 32 . Olril'l. s>. 55Z anä diesem. Mit starken Aus-

schmückungen Kilo p. 229. danach Kvd. won.