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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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"' Der hieran sich knüpfende völlige Umschwung kommt dannin gleicher Weise zur Erscheinung, nicht in Worten, womit derHerzog gepriesen, sondern in den Erfolgen, die ihm bcigclegtwerden. Gottfried wird der Hanptsicgcr gegen die Mannschaftvon Aleppo; und wie bei Dorylaum führt er das Heer zurRache, als Boemnnd und Raimund auf dem Wege von St.Simeonshafen besiegt worden sind c,y). Wir wissen, wie es da-mit bewandt war, wie das ganze Lager schon gegen dieAntio-chcncr unter den Waffen stand und wie wenig statthaft dieAusdrücke sind: Gottfried rief zu den Waffen, Gottfried be-fahl bei Todesstrafe, daß keiner znrückbleibc rc. Tas folgendeGefecht, in Wirklichkeit ein reines Abbild besonmncr Kraft ne-ben unordentlicher Beweglichkeit, wird hier zu einem Lanzcn-brechen höchst ritterlicher Art, in Einzclnkämpfcn beginnend,durch anwachsendc Haufen fortgcführt, endlich durch de» Her-zog und seine Ritter sieghaft vollendet. Wie dann die ganzeBelagerung in gleichein Sinne von Albert bearbeitet worduiist, habe ich schon früher erwähnt. Die wesentlichen Ereignisse,die Befestigungen der Christen, die Entsatzvcrsnchc der Türkenwerden verwirrt und dürftig beigebracht, dafür reiht sich andie Verherrlichung Gottfrieds eine Uebcrzahl einzelner Thatcn,Zweikampfe, Leiden und Auszeichnungen lothringischer und nord-französischer Ritter. Endlich das wichtigste Ereignis, die Ein-nahme der Stadt, wird völlig in denselben Kreis hincingezo-gen. Wir werden sehn, daß sich Gottfticd in der entscheiden-den Nacht im Lager befand und Boemnnd die Mauern erstieg:Albert kehrt dagegen den Hergang völlig um: Boemnnd, ob-gleich Anstifter der Uebcrgabc, bleibt zurück, und Gottfried undRobert von Flandern, jener mit Bocnnmds Ring versehn, umsich gegen Firnz ausznwcisen, vollbringen die Eroberung m).

Kurz, wir bemerken, wenn in den früher» Theilen derKrcnzzngsgeschichtc die Sage von Gottfried nur brnchstnckö-

f,ch .4M. II!. 6(>. 62. 64.76) 4M. IV. 21.