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lich. Nationalen Gehalt möchte ich ihr allerdings retten durchdie Annahme, daß sic von den dänische» Schaaren im byzanti-nischen Reiche herznlciten sei, die anch in dem Heere Vorkommen,welches Alerins zum Entsätze Antiochiens gerade bis Philome-limn heranfnhrtc 03). Man kehrte damals ohne beträchtlicheThaten wieder nm, nnd wie die Lust nach Saracenenkämpfensich dann solche Vorgänge erschaffen konnte, ist begreiflich ge-nug. So war cs ein Erzeugniß dänischen Volkssinnes, welchesnoch in lebendiger Ucberliefcrung bis zu Albert gelangte, aberfreilich in Dänemark selbst erst durch gelehrte Studien cingeführtwerden mußte.
Auf einen andern Boden treten wir min allerdings, indemwir die poetische Gestalt des Herzogs von Lothringen wiederaufsuchen, die seit dem Tage von Doryläum sich unser» Blickenfast ganz entzogen hat. Wir gaben an, wie er vor Tarsnsmittelbar doch nicht weniger glänzend verherrlicht wurde, wiedaun aber auf dem Zuge bis Antiochien der päpstliche Legatdurchaus in den Mittelpunkt des Heeres trat. Albert scheintnun in folgender Erzählung, die »ns noch einmal nach Pisidienzurückführt, den Schlüssel zu der Unthätigkeit des Herzogs zugeben.
Die Fürsten, sagt er 63), nach den Leide» der wasserloscnWüste in Klein-Antiochien angclangt, beschauten die Gegend,wie sic voller Forsten nnd zur Jagd geeignet war, nahmen Bo-gen nnd Kocher nnd zogen über Bäche nnd Wiesen in denSchatten des Waldes, hinaus. Da ereignete sich, daß Gottfriedallein im tiefsten Dickicht einen armen Pilger ans den Klaneneines gewaltigen Bären errettete, das Uuthier erlegte, selbstaber im Schenkel gefährlich verwundet wurde. Die Genossenkamen herbei, die gottlose Kunde drang in das Lager und Alleeilten an die Stelle, wo der Kämpfer und Racher, das Haupt
63) 316. IV. 40. Dci, schwache» Gewährsmann rcrsiärtt hier die innereElanluimkcii der Sache, (.l. tmii^edeech III. zi. 634 uvu».
64) I.. III. c, 2.