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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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nach ihm geherrscht habe 5«): aller Orten und weitlanfigstwird von der Pilgerung Erich des Guten und Botildens Be-richt erstattet sy): daß der Bischof Swen von Seeland einesolche Fahrt unternommen, ist der Meldung nicht nnwcrth er-achtet worden 6»). Wie ist cs zu denken, daß ein Ereigniß,wie der Auszug eines Kvnigssohncs, mit solchem Heere, ein sorühmliches Mißgeschick, in solche Vergessenheit gcrathen seinsollte? Und was ist es denn, um dessentwillcn man sich solchenConjcctnrcn nntcrzichn, solche Unwahrscheinlichkciten vergessenzu müssen glaubt? Der glaubwürdige Charakter eines Schrift-stellers, der aller Orten das völlige Gcgentheil historischer Treuezu Tage legt, die Anthencität einer Erzählung, die durch ihrenGewährsmann selbst auf der Stelle widerrufen wird. Denneinige Seiten weiter führt Albert den Sultan von Jconium,der nach ihm etwa im Januar 1098 den dänischen Fürsten inKlcinassen erschlagen hätte, um dieselbe Zeit in Antiochienund Mvsul cin ai): man sicht, wie sehr diese Angaben verdie-nen, daß die ganze Geschichte und geschichtliche Littcratnr Däne-marks im 1l. Jahrhundert nach ihnen modificirt werde 02 ).

Eine natürliche Frage bei Verneinungen dieser Art ist dienach dem Ursprünge der Fabel, und in dem vorliegenden Fallhalte ich eine wenigstens wahrscheinliche Antwort für mvg-

58) ^ni>. LlOiairi sp. I.angedecle 1. I. p. 202.

59) 8»xc> )>. 226 ff-, über die Fabel von der Sraltation Erichs, durch Mu-sik. Vgl. Dahlmann Dänemark I. p. 209.

60) 8axo s,. 223. Luoii. IlosleiNI ap. I.g6. I. p. 379. Im I 1088.

61) Freilich ist die Nachricht von Suleimans Abwesenheit in Mosnl oderSamarkand ebenso fabelhaft, vgl. oben p. 85, doch wird man fürSwens Eristenz daraus kein ferneres Argument gewinnen.

62) Schon Naillx esprll sies crois. IV. 111 115 bezweifelt dieGlaubwürdigkeit der Albertschen Erzählung, ohne sich jedoch bestimmtentscheiden zu können. 6il>l,n,i Iiiüt. of llis dsclino otc. p. 1072führt das an; Munter Kirchengeschichte II. 718. ist gleichfalls un-gewiß. Olancbo,' bin. >Io kourgoi;iie I. 280 hat Florina ebensovergeblich gesucht; die Nichtigkeit der Sache ist ihm so klar, daß ergar keine Worte darüber verlieren will.