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nehmen, da versammelt Adhemar von Puy das Heer und ermahntdie Fürsten: greifet an und weichet nicht, denn siehe, heutekämpft für Euch der Herr, lind Alle werfen sich auf den Feind:Boemnnd, Gottfried, Raimund entfalten die bunten Paniereund lenken die Schlachtreihen, bis die Türken im schnellstenRosseslaufe cntfliehn. Am andern Tage erheben sich die Für-sten von Neuem in Helm und Harnisch, und wieder ermahntsic der Bischof: jetzt gehe es gegen den gefährlichsten Feind,so fest sei die Stadt, so wohl gerüstet der Emir, jetzt vor Allemsei die strengste Ordnung zu halten. Darauf gibt crdicMarsch-ordnnug, und so ziehen die Schaarcn im Schmucke der Waffen,auf kricgsmnthigcn Nossen, mit den goldnen, purpurnen Feldzei-chen, auf der königlichen Straße dahin, bis sic die drohendenZinnen Antiochiens erblicken 15).
So ist das ritterlichste Wesen der Erde vereint, in allemSchmucke irdischer Herrlichkeit; es führt und leitet sie zum Kampffür das heilige Grab der Bischof, der Stellvertreter des Pap-stes, der Legat des Dieners der Diener Gottes.
Ehe wir aber die Kämpfe vor Antiochien und die Grün-dung eines normannischen Fürstenthnms daselbst verfolgen, wen-den wir uns zu Balduins Thatcn in den armenischen Landenund der Feststellung seiner Herrschaft über Edcssa, einem Er-eignisse, entscheidend für den Verlauf des Krcnzzngs selbst undwichtig für alle spätere Entwickelung der syrischen Angelegen-heiten. Es liegen uns zahlreiche Berichte über diese Dingevor, in mannichfaltigcr Umgestaltung der Wichtigkeit des Er-eignisses entsprechend: unsre nächste Sorge muß sich daraufrichten, nach der Darstellung der Augenzeugen für unsre Erkcnnt-niß festen Boden zu gewinnen. Wir besitzen dazu die AngabenFnlchcrs, ans dein Gefolge Balduins, und die eines gleichzei-tigen Armeniers, Matthias Eretz von Edcssa w): sic liefernfolgende Ansicht der Begebenheit.
15) III. 31 ff
16) k'ulcber 389. 308 ff