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Balduin verließ, wie angegeben, das Hanpthecr nicht weitvon Meraasch und hielt sich, wahrend dieses am Südfnsic desAmanns nach Westen zog, in der Nähe des Euphrats nachSüden und Südvstcn. Bon fränkischen Kriegern hatte er mireine geringe Anzahl bei sich'?); hinreichend, wenn der Zweckseiner Sendung, Erregung der Armenier, gelang; im entgegen-gesetzten Falle wäre eine verdoppelte und verdreifachte Anzahlnutzlos gewesen. Aber das Glück und die Gesinnung der Ar-menier war für ihn; er war tapfer, gewandt und rastlos; sohielt er gegen alle Angriffe der Türken ans, beherrschte dasplatte Land und gewann eine Menge fester und offner Ortschaf-ten. Im Laufe des Winters unterwarf er Tellbaschcr und Ra-vcndan, die Hanptorte jener Gegend; sein Ruhm verbreitetesich weit umher und wandte ihm auch über den Euphrat hin-aus die Neigung der Eingcbornen zu. Thoros, der alte Fürstvon Edessa, nicht mehr vermögend, die Angriffe der Türken zn-rückznwcisen, sandte an Balduin nach der Einnahme von Tcll-baschcr is); er möge zum Schutz des Landes nach Edessa kom-men, er verheiße ihm dafür die einstige Nachfolge in seineHerrschaft. Balduin, rasch entschlossen machte sich auf mit 60oder 80 Reitern w), setzte, trotz aller Nachstellungen Baldnksvon Samosata über den Euphrat und erreichte Edessa von demlautem Jubel der Armenier empfangen. Thoros einigte sichsehr bald mit ihm über chic Bedingungen der Hülfe, dann infeierlicher Versammlung entkleideten sich beide Fürsten, und Tho-ros, indem er die bloße Brust des Grafen gegen die seinigedrückte 2 n), erklärte ihn für seinen Sohn und Nachfolger, umdie Mitte Februar 1098 21 ). Nach wenig Tagen schon rückte
17) ä»>. III. c. 17 sagt 700, sVill. IV. 1-200 Ritter. Auf beideZahlen ist freilich nicht viel zn bauen.
18) Nattli. I. c.
19) hlattli.: uue soixantains cle cavaliers, b'nlclier: cum octo^iulaecjuitibiis.
20) Dies Ccremonial bei ,110. III. 21. und Luid. 496.
21) Die Zeitangaben säinmtlich bei Llattli., in der zweiten Fastenwochcsagt er.