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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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vollendeten Kampfe in der That Armenien fast ganz nnterlvor-fen. König Kakig II. wurde von ihm gefangen genommen underhielt zur Entschädigung Bisu, einen kleinen Ort nicht weitvon Easarca Mazaca entfernt, zu Lehn Zo). Freilich machtendie Scldschukcn der so gegründete» Herrschaft bald ein Ende,aber wenn die Armenier über der dringenderen Noth oic alteErbitterung vergaßen, so ließ griechischer Scits schon der reli-giöse Haß eine Versöhnung mit diesen Ketzern nicht gedeihen.Man behandelte die Fürsten mit Härte, das Volk mit Verach-tung, endlich steigerten sich Neckereien und Brutalitäten zu sol-cher Höhe, daß man im Jahr 1080 die völlige Ausrottung derarmenischen Fürstengeschlechtcr ins Werk setzte 31 ). Gleichzeitigzwang ein griechischer Dynast, Philaret, bis 1084 Herr zuAntiochien, die ihm unterworfenen Armenier, zwei Patriarchenseiner Schöpfung zu Honi und Meraasch anzncrkenncn3i): kurzdie Nation sah sich durch ihre Beschützer mit politischer undkirchlicher Knechtschaft bedroht.

Hicgegcn aber erhoben sic sich in einem Widerstande ebensoeinmüthig und kraftvoll, als ihre Lage verzweifelt erschien.Rüben, ein Abkömmling des Pagratidcngcschlechts, warf sichkaum den Mördern entronnen in die cilicischen Gebirge, wußtealle Angriffe der Griechen zu vereiteln und befestigt tief imTaurus auf unzugänglichen Felsen scin Bcrgschloß Pardserpcrt M.Mehrere andere Häuptlinge folgten mit wechselndem Glück sei-nem Beispiel; der bedeutendste wurde Vasil, ein Abenteurerniederer Herkunft, der von seinen Plünderungen den BeinamenKogh (Räuber) erhielt und endlich zu Khcsun in Commagcnc

30) 8t. Marti» I. 370 ff-, nach Matthias, Samnel und Lebten. Die- uebersehnng Samuels bei Mai weicht hier beträchtlich ab und hat sehr

verwirrte Angabe».

31) Llironicls ok Valirai», transtatect k>^ Haumau» 23. LUamictIiistorx of ^rnienia ^velall) 158.

32) Klarer als bei Samuel bei 8t. Mart!» p. 441. 442.

33) Val.rai» p 25.