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welche die Brücke zu dem Mittelpunkte des scldschnkischen Reichshätten bilden müssen, waren iü gleichem Zustande, und botensogar einem Feinde, wie den Kreuzfahrern, sehr bestimmte po-sitive Aussichten.
Seit dem Beginn der Angriffe, welche die Seldschnkcn aufdas große armenische Reich unternahmen, wichen beträchtlicheThcile dieser Nation einem hoffnungslosen Kampfe ans undsuchten auf griechischem Gebiete ein gesichertes Dasein üs). Sickamen herüber unter einzelnen Häuptlingen, meistens die ganzeBevölkerung irgend eines Districts, der Heerführer mit seinenÄriegslenten, mit seiner Gemahlin, seinen Brüdern und Freun-den, mit allem Gesinde und Gcräthe W). In solchem Ver-bände blieben sic auch auf griechischem Grund und Boden; derKaiser gab den Führern kleine Herrschaften zu Lehn, meistensnicht weit von der türkischen Grenze, wo sie dann von ihrenSchlössern und Städten ans stete Kampfe mit den Seldschnkcnzu bestehn hatten. Ohne Unterbrechung strömten ihnen neueFlüchtlinge zu, durch ganz Cilicien, Kappadocien und Eölcsyrienverbreiteten sich armenische Colonicn und selbst der Patriarchihrer Kirche, Gregor Vikajasar, nahm seine Residenz in denKlöstern der schwarzen Gebirge, einer nicht weit vom Orontcsanslaufcndcn Kette des Amanus, die sich allmalich ganz mitkirchlichen Niederlassungen dieser Nation erfüllt hatte.'
Jndcß war dem hartbcdrängtcn Volke auch diesseit desEuphrat nur kurze Ruhe zugcmcssen. Kaiser Constantin Mo-nomachos hatte im Jahr 1045 die Schwächung ihres Reichsdurch die Seldschnkcn zu eigner Vergrößerung benutzt, und ineinem rechtlos begonnenen, blutig geführten und hinterlistig
28) Das Folgende größten Theilö aus 8t. Narlin Mtüuolres 5kir 1'Lr-meuis t- I.
29) Ein Beispiel bei L^inuel Lu. a. 1075. welche Jahrö-
zahl übrigens nach Matthias Eretz unrichtig ist (statt 1072).