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langdaucrndcm Kriege; auf der Stelle setzten sich die Wirkun-gen desselben von den Ufern des Indus bis zn den Küsten vonChaleedon und Askalou fort. Die Bcstandthcile des Reickstrennten sich unter heftigen Zuckungen, die beiden Nachbarn,Acgypter und Griechen, begannen ihr politisches Dasein vonNeuem zn organisiren, mitten in dieses Für und Wider isolir-tcr oder feindseliger Bestrebungen trat der Angriff der Kreuz-fahrer übermächtig hinein.
Versuchen wir zunächst, die wesentlichen Punkte dieser Ent-wicklung für jedes der genannten Reiche näher darzulegen, undso ein möglichst bestimmtes Bild der Hoffnungen oder Gefah-ren, die hier den Krenzzug erwarteten, zu gewinnen.
Griechisches Reich.
Für die Haltung des byzantinischen Kaiscrthnms imKrcnzzuge, ja für den Gang seiner gesammtcn spätem Ge-schichte ist es entscheidend geworden, daß der Andrang derSeldschuken gerade mit dem Aussterben der makedonischen Dy-nastie und den inncrn Händeln seit der Absetzung des NomanusDiogenes zusammcntraf. Eine Spaltung der Centralgcwalt,wie sie auch in diesem Reiche selten vorgekommen, ein mächti-ger Feind von Außen, der mit den bisher bekämpften Barbarennicht zn vergleichen war, beides vereinigt warf das Reich vonder unter den Makedonien: errichteten Entwicklungsstufe in eineTiefe der Gefahr und des Elends, worin die Fortdauer desganzen Daseins in Frage gestellt wurde. Nun gelang cs zwar1081 Alcnus I., den letzten jener Usurpatoren zu beseitigen undgleich darauf mit den Seldschuken dauernden Frieden abzuschlic-ßcn; aber an den äußern Feind mußte ganz Asien bis an denDrakon — wenig Meilen von der Meerenge entfernt — anf-gcgeben werden und unmittelbar nachher trat mehrfacher Anlaßein, die gänzliche Erschöpfung des Reichs zu offenbaren undzu steigern. Von 1081 bis 1085 hatte man sich gegen RobertGniscard, so wie den normannischen Herzog von Apulien, von