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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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Gesinnung des Anführers zeigte sich das geistliche Element vor-herrschend: die Fahne des Grafen zeigte das Bild der heili-gen Jungfrau 77); hier zog der Legat des Papstes einher, ne-ben ihm der Bischof Wilhelm von Orange, ferner der Bischofvon Apt 73), sic Alle mit einem zahlreichen Clcrns in ihremGefolge.

So war die Bewegung durch ganz Frankreich hindurch zuden grvßcstcn Resultaten gcdiehu, und nicht geringer war dieAufregung in dem zweiten romanischen Laude Europas, inItalien. Wenn irgendwo bemerken wir hier den entscheidendenEinfluß der Normannen auf die Gestaltung dieser Ereignisse,und schon deswegen, abgesehn von der Bedeutung der dort anf-trctcnden Persönlichkeiten, werden wir ihnen eine nähere Be-trachtung widmen müssen. Boemnnd, der älteste Sohn RobertGniscards, in seiner Jugend zu einer bedeutenden Stellung er-zogen, zweimal schon Sieger über die Macht des byzantinischenReiches, sah sich nach dem Tode seines Vaters durch Stiefmut-ter, Bruder und Oheim beeinträchtigt und nach kurzem Streiteauf das unbedeutende Fürstcnthnm Otranto beschränkt 74). Erhatte nicht den geduldig ruhigen Geist, in Jagd und Fehdennthätige Tage fortzuspinncn; als der Papst zu dem Krcuzzuganffordcrte, ergriff er auf der Stelle den Gedanken, hier sichfür den Verlust der Hcimath zu entschädigen. Ohnehin kön-nen wir sieb er sein, daß er den Orient nie ans den Augen ver-loren: und solche Absichten zu verwirklichen, konnte jetzt oder nie-mals gelingen. Freilich mußte bei seinen beschränkten Mitteln einegünstige Fügung cintrctcn, ihn in die erste Reihe der Pilgcrfür-stcn hineinzurückcn 75) ; doch verstand er cs wie Wenige, eine solche

Roger ll. von Foir unternahm bedeutende Verpfandungen, idicl. p.336 ff.

72) kann. p. 146.

73) chNscopus ,4tensis bei Naim. ji. 173 und sonst.

74) Murutori aonali el'Italia stellt das Nöthige hierüber zusammen.

75) urban II. in dem oben citirten Schreiben an Menus sagt, Bocmund

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