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zum heiligen Grabes); hier in der Heimath snchtc er durchreiche Schenkungen an Kirchen und Klöster die Gnade des Him-mels für sein Unternehmen zn gewinnen. Denn er war nicht,wie die übrigen Fürsten, in Geldiwth, und hat nicht eineScholle seiner weitläufigen Besitzungen zum Behuf seiner Rü-stungen verkauft oder verpfändet 66). Ohne Grund aber, soviel ich sehe, ist die Angabe, Raimund habe damals schon dasGelübde ewiger Entfernung ausgesprochen; es wird das nir-gendwo bezeugt, und der Umstand, daß Bertrand im Jahr 1 100sich Graf von Toulouse nennt, kann für 1096 nichts entschei-den 67). Gegen den Oktober dieses Jahres hatte er seine Rü-stungen beendigtem); er zog noch einmal zum Kloster EhaiscDicu, betete zn seinem verehrtest«! Patrone, dem heil. Robert,erbat sich eine Reliquie desselben und einen Mönch des Klo-sters, sic ihm zu bewahren 6y) und begann darauf die Wanderung.
Mit ihm war ein gewaltiges Heer, wohl das stärkste,welches irgend einer der Fürsten unter seinen Befehlen verei-nigte. Alle Aquitanier, die Bewohner von ganz Languedoc,von der Provence, von allen Ländern zwischen Alpen und Py-renäen nach Wilhelms Ausdruck?o), waren unter seinem Ban-ner vereint. Der Adel hatte sich auf das Stärkste bcthciligt,die mächtigsten Familien zählten ihre Repräsentanten im Heere,mehrere verkauften ihre Güter, um die Reisekosten anfzubrin-gcn?>). Auch in der Zusammensetzung des Heeres, wie in der
65) p. 487.
66) Hist, nots 42. Das Gegcntheil ist nach einer Stelle des llauseesi.Vo«. allgemein angenommen, allein die Argumente der Inst. eie t.a»g.sind entscheidend.
67) Die bist, sie I.ang. urgirt dies, zum Beweis, daß Raimund schon1096 seinem Sohne das Land übertragen habe.
68) Diesen Zeitpunkt firirt die Inst. n»te 41.
69) ^cta 88. Nenesi. sec. 6. 2. p. 215 ff.
70) 1VIII. Illalm. si. 133. <)>iicun^ne posiulus inter et ?)'-
renaeos siilkunsiitne.
71) Peter von FSH, Gercnton von Biazc, Inst, sie 1>anj;. pr. p. 345 ff.