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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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unter dem Vorsitze König Philipps selbst berkcthcn sic hier dieWallfahrt s?). Graf Hugo von Vcrmandois, des Königs Bru-der, der Große znbenannt, ragte unter ihnen hervor, durch dieWürde der Abstammung und Tadellosigkeit des Benehmens. Inkeiner Weise ein bedeutender Mensch gefiel er den Rittern durchleutseliges Wesen, den Geistlichen durch ausgesuchte Demuth:schon als sie auszogen, waren einige entschlossen, bei etwaigenEroberungen nur ihn, keinen Andern, zum Könige zu setzen.Doch war cs noch weit bis zum Ziele, und Hugo, der wie alleseine Genossen Kampf und Schlacht nicht scheute, hatte wederdie geduldige Standhaftigkeit im Einzelnen, noch eine großar-tige Auffassung des Ganzen, um sich der jahrelangen Reihevon Mühen und Entbehrungen zu unterziehen, die ihn alleinzu dem Resultate hätte führen können 28).

Eine etwas rathsclhaftc Stellung nimmt unter den Fürstendes Krcnzhccrcs ein Stephan Graf von Blvis und Ehartrcs,der Schwager des Königs von England. Seine Macht war .nicht gering; Guibert führt ein Sprichwort an so), nach demer so viel Burgen, als Tage im Jahre besessen. Dabei wirdauch seine geistige Fähigkeit gerühmt; er hatte eine bedeutendeGabe durch sein persönliches Erscheinen zu gewinnen und Ver-trauen zu erwecken, so daß in Asien die übrigen Fürsten ihnsogar zum obcru Anführer des Heeres setzten bn). Andrer-seits fehlt cs nicht an verringernden Aeußcrungen über ihn, ersei freigebig aber nicht leutselig, kühn aber nicht kräftig gewe-sen, sagt Nadulf; auch Baldrich hebt diese Schwache hervor.Und was bedeutender ist als diese Angaben, der Erfolg seinerThatcn steht mit jenem Lobe in betrübtem Gegensatz; selbstGuibert, sein stärkster Bewunderer, und warmer Verehrer seiner

57) (Willi. s>. 486.

58) Der Erfolg hat das am deutlichsten gezeigt, 6ui5. p. 487. und Mst.

I. c. sprechen cs ans. H f

59) 0.486. ,

60) Eigner Brief des Grafen bei ssticil. t. III. Auch die (lostu

erwähnen cs.

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