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ist diese, wie jede ähnliche Angabe bei ihr, unverbürgt 42).Mit ihm zogen seine Brüder Eustach und Balduin, von denender letztere unsre besondere Aufmerksamkeit verdient. Wie erspater gezeigt hat, gehörte er zu den bedeutendsten Menschenseiner Zeit, eine Natur voller Kraft und Wärme, nickt immerfest und umsichtig, aber thätig und gewandt, nicht zu hindernund nicht zu erschrecken. Er war größer als sein Bruder, vonschlankem Wuchs, hoch über alles Volk hinüberragcnd, mit schar-fen Zügen, großer Adlernase und blondem Haar. In allem Ncit-und Waffenwerk gebildet, in allen Bewegungen gemessen undruhig, imponirte er Freunden und Feinden 43). Auch seinenAuszug hat die Uebcrliefernng mit wunderbaren Farben ge-schmückt; cs wird uns gemeldet, wie er als junger Mensch zuEonchcs mit mehreren Gefährten der Dame des Schlosses Ge-schichten erzählte, wie sie berichteten, der eine, Christus sei ihmerschienen, blutig mit drohendem Blick; der andere, Christushabe ihn im Traume zu sich gerufen; Balduin sagte: auch ichhabe den Herrn gesehen, aber leuchtend und mild, mich anla-chclnd und segnend. Die Hörer priesen ihn selig; die Beiden,heißt es, kamen bald darauf um, er aber hcirathctc die Toch-ter jenes Hauses, und zog dann aus zur Herrschaft im heiligenLande 44). Seine Gemahlin, Godehild von Conches, begleiteteihn, starb aber auf dem Wege zu Mcraasch. Was Eustach be-trifft, so ist weniger über ihn zu sagen; tapfer, wie alle seineGenossen, war auch er; Näheres wird weder in Geschichte nochTradition angegeben. Ich weiß nicht, wie Albert zu der Nach-richt gekommen ist, er sei mit den Nordfranzosen durch Apuliengezogen, die übrigen Berichte einstimmig zeigen ihn bei dem
42) p. 293. Dieselbe Zahl hat bXiIco p. 891.
43) Ich habe kein Bedenken getragen, die Angaben des 1V,!I X. 2.
über sein Körperliches zu wiederholen, solche Dinge pflanzen sich amintactcstcn sort. unsicherer ist mir die Notiz, er sei zuerst Geistlichergewesen, die sonst sich »irgendwo findet.
44) Oeel. Vit. z>. 688.