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gicn, Lothringen, und hier scheint bestimmter localer Ursprungnicht zn verkennen. Andere Chroniken lassen den Helden vonKaiser Karl dem Großen empfangen werden, der sagt zu Roland :Gott hat ihn uns gesandt, und gibt ihm seine Schwester Eliseund das Land Ardcna zur Mitgift. Spatere Romane, dochohne Frage auf altere Sagen bauend, ziehn den Kaiser voneiner andern Seite her hinein 33) : sein berühmter PaladinOgier von Dänemark erscheint als der Ahnherr des Helden,dessen Tochter den Fürsten des Kreuzes Gottfried von Bouillonerzeugt.
Hicmit waren wir unmittelbar an die Stelle gelangt, wodie beiden bevorzugten Sagen des lothringischen Landes in dienächste Berührung gesetzt werden. Die Geschichte des Sehwa-nenritters lag in weiter Ausführlichkeit vor; neben Lohengrinund Andern erschien hier der Name und der Preis eines Konig-sohns von Jslcforte, Hclias; er, durch seinen in Zauber fest-gehaltenen Bruder geführt, befreit und hcirathet Clarissa, dieHerzogin von Bouillon 34). Andrerseits sah man Herzog Gott-fried in dem Glanze wcltcrfüllcnden Ruhmes und seine Mut-ter Jda vielfach schon in den Kreis mystischer Prophezeiungenund gottgcsandtcr Träume hincingerückt. Hier ergab ssch dieVerbindung von selbst, Iba wurde die Tochter des Schwancn-ritters, sie und ihre Kinder traten damit in ein Geschlecht vollübernatürlicher Vorzüge und Schicksale, und der Held des ge->sammten Abendlandes wurde auch in der Sage fest an den hei-mischen Boden angeknüpft.
Nachdem wir so die Sage in ihren verschiedenen Gestaltenund Beziehungen dargelegt haben, wenden wir uns wieder zu demwirklichen Herzog von Lothringen zurück, um von seinem Wesenund Handeln, so viel die Quellen verstattcn, ein möglichst gc-
33) kiüliotliecjue cles konians. k'evrier 1778. 8 145. 179.
34) lltelun^os tires 3'uns grancle bidüollw^ue t, VI. s>. 4 ff. gebendie Geschichte ausführlich, aber nur nach der Bearbeitung des PeterDesrai. ülieliaucl I>i t> I. i> es crois t. I. Artikel clievatier eie e^gue
A hat diese Dinge völlig übergangen. Näheres s. o. 155.