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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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land hindnrchgchn zu sehn: die Aufregung war vollkommen sogroß, wie in andern wandern, Gottschalk, Volkmar, endlich derHerzog von Lothringen konnten an der Spitze großer deutscherSchaarcn zum heiligen Kriege anszichn. Ekkehard liefert unszahlreiche Beweise von der Aufregung des Volkes, auch in denProvinzen, wo wie in Baiern und Schwaben die Vornehmenwenig Antheil nahmen; man sah Wunder und Zeichen am Him-mel wie auf der Erdea), und wer nicht selbst aufbrach, ver-folgte mit größtem Interesse die beginnenden Rüstungen. Miteinem Worte, diese Schwingungen des großen Impulses warendurch ganz Europa fühlbar.

Die allgemeinen äußern Erscheinungen, die er hervorricf,deute ich nur an: sie sind zu oft und zu wahr geschildert wor-den, als daß eine neue Darstellung noch Interesse haben sollte.Wie Vornehme und Niedrige sich aufmachten, wie alle Stra-ßen erfüllt waren von Waschenden und Anszichcnden, wie alleBeschäftigungen stockten, alle andern Interessen in den Hinter-grund traten. Wie wäre cs anders möglich gewesen? wüß-ten wir cs nicht, so könnten wir cs schließen ans der vorhcr-gegangenen Entwicklung. Das Abendland durch das Ucbcrmaaßseiner Kräfte bewegt sah sich einen beseligenden Ausweg ge-öffnet: im Zwiespalt zwischen Geist und Materie hatte manein Ziel gefunden, vollkommen ideal aber mit irdischen Waffenzu erreichen. Uns erscheint cs wie eine Fabel und gern er-freuen wir uns des gesammelteren Zustandes: damals war csheilsame Wirklichkeit, und das Gefühl, wenn irgendwie, seinur durch gesteigerte Erhitzung zu fruchtbarer Ruhe zu gelan-gen. Erinnern wir uns der frühem Bemerkungen: ich müßtesehr mich irren, wenn sich hier ihre Anwendung nicht unmittel-bar ergäbe.

Der älteste Bericht über den Krenzzug beginnt mit denWorten s): als die Zeit erfüllet war, die Christus im Evangc-

4) Ekkehard gibt euch weht Beispiele des Unglaubens, das rhut aber auchin Frankreich Guibcrt.k>) ttväba in l.