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mit den Unterdrückern ihres Stammes zu kriegerischer Genossen-schaft n). Ans allen Völkern des Abendlandes gesammelt,werden sic im ganzen Umfang des Reiches verwandt; selbst inProvinzen, wo die kaiserliche Herrschaft völlig vernichtet ist, inEdesia z. B. nm 10Ü0 im Kampf gegen Togrnlbcg.
Wollen wir ein richtiges Bild von ihrer Stellung inner-halb des griechischen Reiches gewinnen, so müssen wir uns er- 'inncrn, daß sic seit Mcnschcnaltcrn im Verbände dieses Heereseinheimisch sind. Hier wird nun ihre Tapferkeit einstimmiggerühmt; ihre festen, wenn auch nnbchülflichcn Massen werdenvon den Türken mit Furcht, von den Griechen mit scheuer An-erkennung erblickt ysj. Ihre Führer, die stets ans ihrer Mittermporsteigcn, gelangen oft zu den höchsten Ehrenstcllcn im Reiche,sic behaupten nicht selten entscheidenden Einfluß in den Thron-Handeln des 11. Jahrhunderts. Wohl kommt cs vor, daß ein-zelne mit ihren Schaarcn sich unabhängig zwischen Freund undFeind hinstellen; an der Spitze ihrer Haufen leben sic dann ander Grenze des Reichs, rechts und links das Land durchplün-dernd, nur ans ihre Schwerter vertrauend, sonst mit Christenund Ungläubigen im Kampf. Unterliegt der Führer, so sendenetwa die Türken dem Kaiser Glückwunsch, daß sic ihn von die-sem Abenteurer befreit hatten. Die Neste der Schaar tretendann unbedenklich wieder in kaiserlichen Dienst, wo man sicmit offnen Armen empfängt; mit demselben Eifer, wie vor ih-rer Empörung jagen sie dann Seldschnken oder Petschenärcnvor ihren Specrreihcn dahin. Von strengem Glaubenöeiferwar hier natürlich wenig Rede, aber täglich erprobten dochneue Ankömmlinge ihre Kraft gegen die heidnischen Widersa-cher. Bekannte Namen treten zuweilen in diesen Händeln her-vor: da erblicken wir den Grafen Robert von Flandern, denVater des spätem Kreuzfahrers, der als jüngerer Sohn sichin der Fremde ein Erbthcil suchen soll, vergeblich gegen die
94) Or<I. ViUll. ,1. 725.
95) Mnil sehe z. B. die bei Strikter HI, I>, t/8. 199 848 gesmiimettettStellen.
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