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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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spanischen Saraccncn eine Unternehmung versucht und dann ansdie Aufforderung jener Abenteurer zum Sturz des ganzen Reichsnach Eonstantinopel ansziehn will off». Sicbcnzehn Jahr spaterkommt er als büßender Pilger von Jerusalem dorthin; jetztbittet ihn der Kaiser um Hülfe und erlangt 500 geharnischteReiter, die nach entscheidendem Sieg über die Peischcnärcnreich beschenkt wieder entlassen werden y?). So ging man ablind zu, der Lohn war beträchtlich, das Verhältnis;, wenn csnicht mehr gefiel, leicht anfznlösen: es konnte nicht fehlen, daßhiedurch der Occidcnt mit dem Bilde eines Saracenenkriegs,lind zwar dem griechischen Reiche zn Hülfe, vertraut wurde.Auch ließ cs Alerins selbst an wiederholten Aufforderungen nichtermangeln; wie Robert I. ging er auch dessen gleichnamigenSohn um Hülfe an, und wenigstens gute Wünsche wurden inFolge dieses Schreibens rege. Entscheidend aber wurde, das;er im Jahr 1094 sich nnmittelbar au das Oberhaupt der Chri-stenheit wandte 98 ), an Papst Urban II-, den gerade damals,wie wir sahen, die Entwicklung des Abendlandes selbst zn einersolchen Unternehmung ans das Höchste befähigte und einlud.Es war der letzte bewegende Anstoß, nachdem von allen Seitenher die lateinischen Völker sich in diese Richtung geworfenhatten. Hierarchische Einheit und mystische Begeisterung, aben-teuernde Unrnhe und mystische Kampflust erschienen hier verei-nigt. Eine neue Gemeinschaft, so eben erst begründet, strebteBewußtsein und Ausdruck zu gewinnen; durch das Abendlandin seinem ganzen Umfange ging der Wunsch, gemeinsame Geg-ner in gemeinsamem Angriffe aufzusnchen. Das Gefühl fürdiese Einheit war so lebendig, daß cs noch unbewußt sich poe-tische Acnßernngcn erschuf: man gedachte von Neuem des gro-ßen Kaiser Karl, der zuerst die Christenheit zu einem kriegeri-schen und christlichen Verbände geeinigt hatte. Tie Sage, daßer bereits Jerusalem den Heiden entrissen, die schon im 10.

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