sen. Odo war noch am 5. August 1087 iu Leoii' 1 »), seineNerwandtcn Raimund und Heinrich blieben dauernd in Spanienzurück; cs ist bekannt, wie beide Alfons VI. Schwiegersöhne,wie der letzte der Gründer des Königreichs Portugal wurde.
Es wird uns nun nicht schwer, den Krieg der lateinischenEhristenheit gegen die Ungläubigen auch auf der dritten Halb-insel deS südlichen Europa wahrzuuchincn, und zwar was dieNormannen an dieser Stelle augcht, von zwei entgegengesetztenSeiten her. Die griechische Kirche hatte sich während desPontificates Aberandcr U. der abenländischcn definitiv entgegen-gesetzt; wir erwähnten der Absicht Gregors, sie mit Waffenge-walt wieder zu unterwerfen; als er den Plan anfgab, spracher wenigstens amtlich seinen Segen über die Kriege RobertGniscards gegen Alerius aus. Wie sehr dieser die Griechenbedrängte, wie oft bei seinen Kämpfen von der Ketzerei derGegner die Rede war, brauche ich nicht ausznführen: cS kamdazu, daß Alerius eine Menge saraccnischer Soldtrnppen inseinen Diensten hatte, und so die gehässige Stimmung der La-teiner gegen sich um ein Bedeutendes vermehrte y>). Um sogeläufiger mußte dem Abcndlandc, wo den normannische» ver-wandte Tendenzen täglich mehr cmporkamcn, die Idee einesallgemeinen nach Osten gerichteten Religionskricgcs werden, indem freilich der erste Angriff sich auf Kaiser Alerius hätterichten müssen. Andrerseits focht Alerius, wie mit Tnrcopnlengegen Robert, so mit Franken und vorzugsweise mit Normannengegen die Seldschukcn von Iconium; die Warangen, seine dä-nische oder normannische Leibwache, waren der Kern des byzan-tinischen Heeres und ihnen gesellten sich täglich neue und wech-selnde Schaarcn zu. Deutsche Answandrcr bildeten eine geson-derte Hccresabthcilung, so beträchtlich war ihre Anzahl 02 ), ita-lienische Normannen werden uns in Schaarcn von Tausendengenannt N), hier im Osten vereinen sich flüchtige Angelsachsen
NO) Urkunde angeführt iu der <Iu v. I. -I. I. 0 .
NI) ,X>mu 103. 141.
92) /Irma ir. 62 init den Note» Duemigeö zu dieser Stelle.
93) dOck>i>!>or. Nr)mnn. 130 (cul. Norm.), äim.i 109 (o,1. Nur!-,.).