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walt von seinem nichcili'gcn Vorhaben abznhaltcn: da beschleu-nigte er seine Vorbereitungen und trcnntx sich nnvorhergesehnund heimlich voir dem heiligen Unternehmen l>n). Hier reichtdie bloße Bemerkung hin, das; alle diese interessanten Dinge ausder Luft gegriffen sind. Zeugnisse der Quellen haben zu ihrerErschaffung nicht gedient; ob etwa der Zusammenhang derThatsachcn, davon, wie gesagt, wird weiter noch die Rede sein.
Fassen wir unser Urtheil nun zusammen, so sehen wir imWesentlichen das Verhältnis; zu Wilhelm von Tyrns nicht ver-ändert, denn auch diese Zusätze sind meist ans die von dortentlehnte Grundlage gebaut. Dies Verhaltniß zugegeben, istalles denkbare Lob dem Werke nicht zu entziehn: regsamerFleiß und plastische Phantasie, Fähigkeit des Gedankens undVermögen des Ausdrucks haben bei seiner Entstehung mitge-wirkt. Aber es fehlt an einem Wichtigsten, an gründlicherMethode der Forschung und überhaupt au dem Sinne der Ge-wissenhaftigkeit in kleinen Dingen, sonst hätte ein so lebendigumhcrsnchcndcr Geist wie der Michauds sich schwerlich mitdieser Stelle eines Fortsctzers Wilhelmscher Geschichtschreibungbegnügt. Wo er jetzt aber weiter geht, geschieht es etwa inTorquato Tassos Weise, den er unter mehreren andern Stellenauch bei jener Charakteristik Balduins, als sollten dadurch dieBeweise verstärkt werden, ausführlich citirt. Bei seinem eig-nen dichterischen Streben — das ist doch der ehrenhaftesteRainen für jene Erfindungen — begreift man den Nachdruck,mit dem er überhaupt die (Hernimlemmo libersln in den Kreisseiner Betrachtungen hincinzieht, und der conquislnla nach weit-läufiger Erörterung besonders wegen der größer» historischenTreue den Vorzug gibt <-y). Von der Seite des Stoffes herbetrachtet, liefert Tasso nur die weiter entwickelte Ansicht Wil-helms, und wie der letztere den geschichtlichen Stoff der Quel-len mit Alberts Sage, so verbindet Michaud das dichterischeKunstwerk des Italieners mit dem historischen des Erzbischofs.
Wenden wir uns nun zu Capefigne, der in seinem letzten
68) MclNlml >. 250 ff.
69,' In einer bcsondern Beilage z»m ersten Bande.