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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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seiner Rede oder gar solcher Declamationen Erwähnung thnt,darüber kann kein Zweifel erhoben werden t>?). Uebrigens mußer noch an einer zweiten Stelle dem Verfasser dienen, seinunläugbares Darstellnngstalcnt in freiem Ergüsse geltend zumachen, bei der Gesandtschaft an Kerbnga., die vollkommenin derselben Weise verziert und bearbeitet wird.

Zum Schluß mag noch die Ausschmückung eines Wilhelm-schcn Berichtes folgen, dessen factische, wenn nicht Falschheit,doch Unwahrscheinlichkcit ich später darznthun hoffe. Wilhelmvon Tprus erzählt zum Theilc nach Albert ganz einfach, Bal-duin sei aus Eilicicn in Mcraasch bei dem großen Heere wie-der cingetroffen und nur durch Gottfrieds Anschn gegen Boe-munds Zorn (wegen der Händel vor Tarsus) geschützt wor-den: auf Anrathen eines Armeniers Pancratius habe er sichdann zu dem Zuge nach Mesopotamien selbst bei der Schwächeseines Gefolges entschlossen: die letztere sei aber eine Folgeder allgemeinen Mißbilligung seines Benehmens gegen Tancredgewesen. Michaud malt nun zunächst den Ehrgeiz Balduinsauf das Lebhafteste aus, dann fährt er fort: wie einst der Ver-sucher den Heiland, so führte Pancraz den Fürsten auf einesBerges Spitze und zeigte ihm die Lande umher; cs wird eineweitläufige Rede cingeflochten, in der Pancraz die Leichtigkeitund Fruchtbarkeit der Eroberung preist; Balduin, heißt csweiter, wurde von weltlicher Leidenschaft erfüllt, cs starb seineGemahlin; aber während die Todtengcsängc erklangen, dachteer nur der Herrlichkeit dieser Welt; er ging die Fürsten anund wurde znrückgcwicsen, er sammelte mit Mühe eine kleineSchaar der Gemeinen, aber die Fürsten beschlossen ihn mit Ge-

67) IVill. I. 14. ist sie einzige Stelle, wo sein Name genannt wird:^roniulgatis caironilrns c^ui ^acein, snggorente Petro üeremila,c^ias eis rebus j,erisrat, rel'ormarent, <jui verko sit>> iniuiietoeleliitani gerelrat sollicitnelnrem, norissims all lianc exlrortatio-nein SS convortit, elicsns, es folgt dann Urbans Nedc. DerTert ist offenbar corrumpirk; des Papstes ist überhaupt lange vorherkeine Erwähnung gescheht!; so glaube ich, baß er auch für die Worterzui verdo ete. als Subject zu denken ist.

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