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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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Geschmacklosigkeit und eines selten motivirten PathoS vcrthci-digen wollen 1 »).

ülills, bistor^ ok tbo orusados ay) tritt wenigstens in Hin-sicht der äußern Form weit erfreulieber eins, und gibt Hakenauch in dem Fleiße, der auf Hcrbcischaffung des Stoffes ver-wendet ist, wenig nach. Laß aber auch hier nicht an einemethodische Kritik zu denken ist, zeigt schon die vaterländischeBegeisterung für Wilhelm von Malmesbury und deutlicher nochdie besondere, der Charakterisirung der Quellen gewidmete Bei-lage. Gegen Albert und Wilhelm kommt hie und da ein lei-ser Zweifel auf, aber immer nur nach der Jnconvenienz ein-zelner Thatsachen, niemals ans einer allgemeinen Anschauungdes Grundes, auf dem ihre Erzählung erwachsen ist. Weitaus als der sicherste Gewährsmann erscheint im ganzen BucheOcguigncs, nach welchem dem Handclsinteresse neben den Pil-gcrschaften der ausschließliche Einfluß auf die Entstehung derKrenzzüge eingcraumt wird 50).

Entschiedener noch zeigt sich die Urthcilsweise des 18.Jahrhunderts in dem hierbin gehörigen Theile der St. Mar-tin-Brofsctscheu Ausgabe von Lcbcans lustoiro du bas emgi-roOes exyoditions uouuuöos saintos, heißt cs hier, guiI'iuiraiont eie en ostet si I'osgril cle In reiche,» clireticnnoetiut un osyrit de griorros et de oonguötos — hätte man dieBefreiung des Orients bezweckt, hätte Byzanz sich mit erho-ben , dann freilich — aber obwohl die heiligen Stätten unsreEhrfurcht verdienen, so rechtfertigt das wohl schwerlich denMord ihrer Entwcihcr rc. Man sicht, auch hier wird derreligiöse Enthusiasmus des 11. Jahrhunderts weder in seinenGründen noch in seinen Formen begriffen, das wegwerfende

48) Der Aufsan desselben Verfassers in Ersch und Grubers EncyclopadicArt. Bouillon halt sich streng an Wilken.

49) cu>ael«>8 IVlills Iiisloe^ »1 tl,v ce»sa,le«. 2 voll. 2te Ausgabe. Lon-don 1821.

50) So wird auch s,. 38 ff. Peters Predigt, aber nicht seine Vision erwähnt.

51) V. X V. 301 ff.

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