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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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Urtheil entspringt statt aus historischer Kombination einzigans allgemeiner und dadurch leerer Vernünftigkeit. Ich hattedas Werk, als zn einer allgemeinem Litteratnr gehörig, schwer-lich erwähnt, wenn nicht St. Martins Name besondere Beleh-rung aus orientalischen Quellen erwarten ließe. Aber auchdiese Hoffnung tauscht: Albert, Wilhelm und selbst Marin Sa-nnto sind die leitenden Quellen, und mit wenig Abweichungenwird die Arbeit durchaus auf Michands Geschichte der Krenz-znge basirt.

Ganz unbedeutend ist endlich 8 i. Unnrioo rcmumü sie I'Iii-Lloiro clvs oroisnclog 5^) , durchaus in der neuen Manier fran-zösischer Geschichtschreibung, in blühendem, romanhaftem Stylegeschrieben, für den ersten Krcuzzng nur den Stoff der bekann-testen Vulgata wiederholend. Die Krcuzzngc, sagt er dabei,waren nicht das Erzengniß einer allgemeinen, religiösen Begei-sterung, sie waren das Werk der Päpste, deren damals wan-kende (Lio) Hierarchie nur ans diesem Wege gerettet werdenkonnte. Tassos Poesie und deren glänzende Unwahrheit hat biszum 18 . Jahrhundert die Welt in Täuschung erhalten, »mmIo« lom clv In vörilö «onl imprösoripliblos etc. 23).

Daß dieses Urtheil in unsrer heutigen Wissenschaft nichtdie Herrschaft behauptet, sondern nur noch in vereinzelten Aens-sernngen sichtbar wird, ist, wie man weiß, vor Allem alsWillens bleibendes Verdienst zu rühmen. Im Allgemeinenwar man, als er seine Geschichte der Kreuzzüge begann 5-1),von dem ansschlicßende-n Hochmnthc des vergangnen Jahrhun-derts znrückgekommen und besonders der Sinn der Deutschenhatte sich mit Liebe und Enthusiasmus der Betrachtung desMittelalters zugewandt. Willen, mit so ansgebreiteter wie

52) Paris 1826.

56) N. 624. Er hat Centercets Motte: tos croidaNes euiregi goar

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54) Dcr erste Bnuv erschien 1807.