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riö anffand und weitläufige Auszüge daraus bekannt machten),aus denen indeß für die erste aus Wilhelm genommene Halstenichts als die Identität beider Darstellungen zu lernen ist. Um1320 machte ein Dominicaner Pipin zu Bologna eine lateinischeUcbersetznng der Bernhardschen Schrift 2 y), die sich mancheFreiheiten und Aendcrnngen erlaubt und mehrere Zusätze ausVincenz von Beauvaiö enthält 3,>). Sonderbarer Weise wirdhier die Vision Peter des Eremiten mit tiefem Stillschweigenübergangen.
Ans denselben Elementen aber in viel wärmerer Gesinnungsetzte der Erzbischof Antonin von Florenz um 1450 den Tbcilseiner «umnm Iniilormlis zusammen, der die Geschichte des erstenKrenzzngs erörtert ri). Außer einzelnen Nachrichten des Vincenzvon Beauvais wird Wilhelm weitläufig benutzt: dabei suhltsich einiger Einfluß der Sage in den Worten der Einleitungdurch. Jerusalem wurde befreit unter Anführung Gottfrieds,der wunderwürdig und unermüdlich mit seinen Brüdern Balduinund Ensiach gegen die Türken stritt. Der Standpunkt desBuches ist durchaus der gläubig bewundernde, Wilhelm vonTyrns in etwas nach der geistlichen Seite gesteigert. ObgleichForschung und Darstellung jedes Verdienstes entbehren, ist dasBuch von Später» dennoch viel gebraucht und noch häufigerangeführt worden.
Ohne Vergleich von größerem Interesse sind vonoclieli r4o-colli sts Kollo n LIirisliaE onntrn Imrlmros tzoslo libri IV.Accolti, ans Arezzo gebürtig, zuletzt Secrctär der RepublikFlorenz, wo er auch 1465 starb, warf sich in die juristische
28) Nidliollr. Nos Lroisastes II. zr. 555 ff.
29) Bei Nur,Non sei-, VII. zr. 663 ff.
30) So eine freie Bearbeitung von Briefen und Reden, c 10. I I. 13,
22. heißt der griechische Kaiser Romanus Diogenes, r. 25 wirdBalduin von Tarsus gar nicht erwäbnt, c. 26. eine freie Darstellungder Ereignisse zu Edeffa re. Aus Vincenz finden sich einzelne Stellenc. 8. 9. 78 80.
31) pars II. p. 665 ff.