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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
Seite
159
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dig ans und flocht nnr hier und da einzelne Notizen ans Wil-hclm von Malmcsbury und den Gesten ein 25 ). Indos; hat orwenig Begriffe von kritischem Verfahren oder geschickter Kom-pilation : er verwirrt eine Menge von zeitlichen und räumlichenBezügen einzig durch unpassende Verbindung wohlbegründctcrAngaben 2 b).

Neben den einzelnen Spuren, die ich oben für die Fort-pflanzung der Wilhelmschcn Bücher nachgewiescn, möchte ichhier ans eine Stelle in Petrarcas Abhandlung über die viln«olilarin (Buch 2, sootio 4, 0 . 1 und 2) aufmerksam machen.Es ist bekannt, mit welcher Kraft Petrarca auch in dichterischenErzeugnissen einen neuen Krenzzng hervorzurufcn bemüht war 27 );die eben erwähnte Stelle kommt zu einem gleichen Inhalt durcheine dort sehr natürliche Verherrlichung Peter des Eremiten.Hier erkennt man sogleich den Einfluß Wilhelms, dessen 10. undbesonders 12. Kapitel fast wörtlich wieder erscheint. Ein Nä-heres darüber, fährt dann Petrarca fort, brauche ich nicht zuschreiben, da in erträglichem Styl und landesüblicher Sprache(8VNNON0 vnlguri) die Sache durch zwei nicht kleine Bände denVölkern bekannt ist: nun sehe ich zwar hierüber den Geist derSchriftsteller auf verschiedene Art angeregt rc. Es wäre mirinteressant gewesen, über diese Verschiedenheit der Ansichtenetwas Näheres beiznbringen, doch ist mir weder dies, noch dieEntdeckung, welche italienische Schrift unter den beiden nichtkleinen Bänden zu verstehen sei, gelungen.

In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts übersetzte derSchatzmeister Bernhard, ein abgeschn von diesem Namen unsvöllig unbekannter Schriftsteller, Wilhelms ganzes Werk in dasFranzösische und führte die Erzählung weiter bis zu der AbfahrtKaiser Friedrich II- Das Buch hatte sich völlig verloren, bisvor einigen Jahren Michaud eine Handschrift desselben in Pa-

25) Ilistor,-, 22 ff.

26) Man vergleiche die Vorfälle in Constantinopel und die Begebenheitenin Cilicien und Cappadecien.

27) Lanroue 5, sonetto 107.

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