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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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und die Weigerung Gottfrieds, in Jerusalem die goldnc Kronezu tragen, hat Wilhelm von Tyrns geliefert.

Gobelin Persona, der sein Cosmodrominm bis I4l8 hin-nnterführt, gibt nur eine sehr summarische Erwähnung desKrenzzugs, die keine besondere Quelle crrathcn läßt. Nur eineAnekdote, die schon erwähnte Taubenpost von Eäsarca betref-fend, wird aus Raimund Agiles, y. 173. ny. Lang-, wörtlichhin üb erg cschr i eb en i»).

In breiterem Umfange ergeht sich nun Blondns im 3. und4. Buch seiner zweiten Decadc, mit dem deutlichen Vorsatz,den Krcnzzng nicht bloß zu erwähnen, sondern zu beschreiben.Er hat Andreas Dandnlo, Wilhelm von Tyrns nnd wie esscheint den französischen Tort Bernhards gekannt, doch folgt erfortdauernd dem anch mehrmals von ihm erwähnten MöncheRobert >>). Er schreibt Richtiges und Falsches aus ihm hin-über , entstellt seinerseits durch verwirrtes Abschreiben manchesvon Robert noch Wohlerhaltenc 12 ) nnd entbehrt aller Farbedes Styls, aller Lebendigkeit der Darstellung. Das Ganze istnur mittelmäßig zu nennen, welches Prädicat auch sonst schonüber des Verfassers gcsammtc Leistungen ausgesprochen wor-den ist.

Auf nicht viel höherer Stufe steht Platina, der dem LebenUrban U. nnd Paschal II. eine Erzählung des ersten Krenzzugseinverlcibte iz). Auch ihm hat der Mönch Robert den Grund-stoff geliefert, wie sich ans der Stelle durch die leichteste Ver-gleichung ergibt, 1 ). Aus Wilhelm bemerke ich nur die No-

10) XIaiNoin scrcht. t. I. 62.

11) I.. IV. I» Venetnrnm Monument,'« inveiii» D.1IN.I. bei

kluratori 5cn,N. XII. 256). -Ibatetnr ioz;ei>ns Nodi^tus

6. Ilvmiiyi inon-iclins, cjuo Iiaec certiora «nuiuntur, IiNelur0iilteliiiiiä tN i^>5n eerijilor Oallians etc.

12) Mau vergleiche eie Vensiingc in Constantinopcl, mid was een Bal-duins Herrschaft in Tarsus gesagt ist.

15) Iu de» vilis siniitilicum.

14) Daß die Geste«, und nicht Albert die letzte Quelle sind, kann nicht