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dann noch znrückbleibt, setzt er mit de» Nachrichten der ^.»ek-len zusammen; er sieht nicht, das; er nnr eine todte Masse ge-rettet hat, die werthlos an sich ihm stets noch die Anschauungdes Lebendigen verkümmert.
Den Fürsten Swen von Dänemark führt Akbert zuerst nachNicäa, dann nach Eonstantinopel zurück, darauf zu seiner Nie-derlage durch Solimann. Wilhelm schreibt die ganze Geschichteohne Bedenken aus, aber sorgfältig ändert er den einen Punkt,diesen sinnlosen Neisewcg 5»).
Herzog Gottfried wird nach Albert bei Antiochetta ineinem Bärcnkampfc verwundet und auf mehrere Monate andas Siechbctte gefesselt. Gleich darauf aber besteht Gottfried ge-waltige Kämpfe, leitet in glänzendem Harnisch den Zug desHeers und bricht mit wehenden Bannern die feindliche Schlacht-reihe. Wilhelm unterläßt nicht, das Eine mit großer Vorliebenach dieser Quelle anszumalcn, das Andere entfernt er bis aufdie letzte Spur ans seinem Berichte. Hier wie aller Ortenhat ihn der Unsinn nnr in so weit stutzen gemacht, daß er ihnselbst nicht anfnimmt; der Bericht selbst, auf dessen ganze Na-tur er hätte aufmerksam werden sollen, ist ihm unverdächtiggeblieben.
2>i dieser Weise geht das nun fort durch das ganze Buch.Was Albert über die türkischen Verhältnisse, wie wir oben sa-hen, ungereimt genug berichtet, merzt Wilhelm ans, ohne sichvon dem Einfluß dieser Nachrichten auf andere Thatsachcnlos machen zu können. Manches Aehnliche haben wir -frü-her angeführt, wie er mit der Legende von Peter dem Einsied-ler verfährt, wie er bei der Gesandtschaft an Kcrbnga Sageund Geschichte verschmilzt, wie er Albcrts Nachrichten über dieBelagerung von Antiochien der geschichtlichen Wirklichkeit zugewinnen versucht. Die Kritik, deren er sich befleißigt, ist we-sentlich conservativ, aber ohne den Halt eines allgemein gülti-gen Grundsatzes; er versucht aus zwei abweichenden Angaben
58; Ibi-I. v. 20.