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hinzngefügt. Noch deutlicher verrätb sich eine ähnliche Zusam-mensetzung >- VI. e. 15, bei der Gesandtschaft Peters uudHer-lnins anKerbnga; Fulchcrs Erzählung davon erscheint als derAnstrag, den man den Gesandten mitgibt, Baldrichs Nachrichtals die Vcrhandlnng mit dem heidnischen Emire selbst: aufbeiden Seiten ist wieder alles Ungefüge, Unmanierliche getilgt,sie reden die beste diplomatische Sprache, nicht in dem wildenEifer gesetzloser Glanbcnskricger 53). Und so in allen übrigenFallen: für erwiesen urkundlich, ja nur mit Wahrscheinlichkeitals solche zu betrachten, kann ich keine dieser Mitthcilnngenannchmcn; die erste dieser Art finde ich in dem Schreiben Da-goberts an Boemnnd, wo Wilhelms ausdrückliche Versicherungnicht in Zweifel gezogen werden darf;i).
Ich bin absichtlich bei diesem Punkte etwas länger verweilt,thcils des allgemeinen Beifalls wegen, dessen sich die cntgcgcn-stehcnde Ansicht erfreut, thcils in Rücksicht auf die Wichtigkeitder Sache für unser Urtheil über Wilhelm. Wären dieseDinge authentischer Natur, so müßten wir ihn für eine Quelle,für eine sehr bedeutende, anerkennen: jetzt dienen sic vortrefflich,den Standpunkt, welchen erden Quellen gegenüber cinnimmt,bezeichnen zu helfen. Wir gewahren, wie weit er von derenAnsicht abgckommcn ist und welche Richtung er mit Entschie-denheit verfolgt.
Wir erkennen, wie bei ihm allgemeine Zcitlagc, persön-liche Stellung und Denkweise, Sammlung und Bearbeitungseines Stoffs eins mit dem andern zusammenhängt und ausihm hcrvorgcht; ein Punkt ist uns hier noch zurück, nach dessenPrüfung wir dieser Geschichte mit Fug ihre litterarischeStellung anwcisen können. Ohne eine genauere Erörterungseiner kritischen Methode, die wir oben nur ankündigtcn, würde
53) Fulcher > 1 .393, mit wenig Milderungen abgeschriebcn, starker ist Baldrich
119 uuigeschmolzen, doch ist die Identität zu deutlich, ui» wörtlicheAnführung nvthwendig zu machen. 4VUI. VI. 15.
54) 3VH1. X. 4.
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