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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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DaS erste Krenzhccr wurde in Antiochien von gefährlichenEpidemien heimgcsucht, Wilhelm legt verschiedene Angaben überdie Ursachen derselben vor >s). Bei dem Verluste von Edessagaben einige seiner Berichterstatter dem Erzbischöfe die Haupt-schuld des Unglücks, wahrend andre ihn völlig frcisprachen >a).Ueber den Zug Ludwigs und Konradö hat er Theilnchmcr ab-gehört, die ihm die Große des Heeres angaben und verschie-dene Urthcile über das Verhältniß Ludwigs zu Raimund vonAntiochien bcibrachten 15 ). Von den Bestechungen, welche 1148der Belagerung von Damascus ein so trauriges Ende bereite-ten, getraut er sich zwar nicht mit Gewißheit zu reden, abermancherlei und sehr abweichende Angaben bringt er doch zu-sammen w). Nicht anders spricht er über die Einnahme vonPancas im Jahr 1165, von der Stärke des Heeres, mit wel-chem Amalrich seine ägyptischen Kriege führte, von der Veran-lassung des letzten Bruches zwischen Amalrich lind den Fatimi-dcii'7). Stach dem Siege Balduin IV. am Berge Gisard sagt er:ich weiß nicht, wie viel Todte wir verloren und setzt hinzu:austivimn« n guilnmclam liil« «li«mis, guocl conlum viäerantIonen« exlrnlii. Ueber die Stärke des feindlichen Heeres be-richtet er, ihre Bestimmung sei ihm gelungen durch die wahr-hafte Erzählung Vieler, nach sorglichem Ausspürcn und Nach-fragen >8). In dieser Zeit nimmt er schon als Kanzler undMetropolit an den wichtigsten Geschäften persönlich Theil, aberauch hier versäumt er nicht, seine Wissenschaft von andernSeiten her zu vervollständigen. So ist er cs, der die gehässi-gen Verhandlungen mit dem Grafen Philipp von Flandern imJahr 1175 zu führen hat; er thcilt Reden und Gegenredenausführlich mit, dann aber, von den Motiven des Grafen,sagt er, habe er theils durch mehrfache Erzählung, thcils ausdessen eignem Munde Kenntniß erhalten w).

14) XVI. 5. 15) XVI. 21. 27.

17) XIX. 10. 24. XX. 5. 18) XXI. 22.

13) VII. 1.

16) XVII. 7.19) XXI. 14 ff.