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Geschichte des ersten Kreuzzugs
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der Gebrauch nnbekanntcr Quellen im Znnehmen. Zuweilentänstbt die Berufung auf Augenzeugen, so bcftiuimt sic sich auchausnimmt. Nach der beständigen Versicherung der Anwesenden,sagt er bei Gelegenheit eines glücklichen Seetrcffens, war dasMeer weit uinher blutroth gefärbt; aber die ganze Erzählungist nur eine Eopie nach Fnlcher, der, so viel wir erkennen, derSee sich durchaus nicht «»vertraut hat ü).

Ist nun hienach das Interesse dieser ersten Dächer nichteben überwiegend, so wird man mit desto größerer Achtung er-füllt, wenn man die Weise und die Menge seiner eigenen Er-kundigungen zu überschauen versucht. Nach allen Seiten binhat er seine Nachfrage» erstreckt, mit richtigem Sinne die Ge-währsmänner für die einzelne Thatsachc gewählt, mit sorgsa-mer Genauigkeit den Inhalt ihrer Aussagen ermittelt. Deiden: Grundsätze, seine Quellen nicht namentlich aufzuführcn,lassen sich bestimmte Personen nnr selten erkennen; doch gibtschon die kleine Zahl solcher Fälle ein günstiges Vorurthcil fürseine Mittel und seine Methode. Wir bemerken, daß er überTancrcds Verfahren sich geradezu in Liberias, wo jener nich-rcre Jahre herrschte, erkundigt hat: so trefflich, heißt es, hater den Ort verwaltet, daß noch heute sein Andenken bei denEinwohnern in Segen steht?). Dann hat er einheimische Be-lehrung gesucht über idumäischc Dinge; er sagt: über ein dortanznlcgcndes Eastcll wird von älter» Leuten, Einwohnern je-ner Gegend erzählt rc. 8 ). Bei Hugo Embricns, Herrn vonBiblinm, hat er sich über die Einnahme dieser Stadt durchdessen Großvater unterrichtet; dies bleibt immer bestehn, wennauch Wilhelm in der Anwendung seiner Kunde eine starke Ver-wechselung begeht 9). Als sich König Amalrich von seiner

6) Fulchcr p. 434., 3VÜI. XII. 2t.

7) >V. IX. 13: 8) XX. 20.

9) XI. 9. Sr ocnvechselt sie mir rer Einnahme een Gibellmn durch Ber-tram von Teuleiise und Wilhelm Embricus, worüber die urkunde in derIii.a. >ls I.aii^uosi. II. >ir. 374 und Laltaro >>. 2I>3 daö Näherebeibringen.