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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
Seite
111
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1^. I. 0 . 8., eine häufig angeführte Stelle über das Elenddes Abendlandes im 11. Jahrhundert ist auö Fnlcher g. 381 miteinigen rednerischen Ausschmückungen hinübcrgcnommen. Ichzweifle nicht, e. 13., eine Nachricht über den Streit zwischenKaiser und Papst aus derselben Quelle p. 383 abzuleiten, ebensoans Fulcher >». 385 die Beschreibung Frankreichs nach demEoncil von Elermont in e. 16.

In die Nachrichten Alberts wird I. II. 5. ans Fulcher g.384 eine Notiz über Hugo des Großen Gefangenschaft cingc-flochten: als Vermuthung gebe ich ferner den Ursprung von o.16. aus demselben Autor. Die Quelle ist deutlicher zu erken-nen bei den Angaben über Robert von der Normandie (Ful-chcr) und über die Ankunft Tatikios und Peter des Eremitenbei dem großen Heere (Albert p. 205).

U. III. 2. wird gesagt, die Pilger hätten zuerst Nicaa obnebestimmte Ordnung bestürmt; es ist das eine Verallgemeinerungder Albcrt'schcn Erzählung, daß bei der Ankunft die Ritter sichnicht durch die Pracht der Thürmc hätten schrecken lassen, son-dern in vollem Rosseslauf, mit wehenden Fahnen und eingeleg-ten Lanzen, der eine hier, der andere da gegen die Mauern an-gcrannt waren.

U. V. c. 13., Gefecht vor Antiochien, aus Albert undBaldrich zusammengesetzt; e. 1. im Anfang ans Albert, amSchluß und o. 2. aus Baldrich, o.-3. wieder aus Albert. Daßdie beiden Berichte, jeder in seiner eigenen Verbindung aufgc-faßt, sich widersprechen, hat ihn nicht gestört.

U. VI. c. 14. wird die Geschichte der heiligen Lanze inmöglichster Kürze erzählt. Doch zeigt die Erwähnung des Apo-stels Andreas und andrer Visionen, daß nicht der ebenso abkür-zcndc Albert, sondern Raimund Agiles als Quelle gedient hat.

Im Ganzen ist übrigens in diesen Büchern Albert die lei-tende Quelle bis zur Einnahme von Jerusalem. Die Schlachtvon Askalou wird darauf nach Raimund erzählt und daun bisin das 12. Buch hinein zum größten Thcile Fulcher benutzt.Das Ende des Fürsten Raimund von Antiochien ist ans Gau-thicr genommen, daun aber, je weiter die Erzählung vorrückt,