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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
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dic Beschaffenheit seines allgemeinen Standpunktes, der keinenAngcnbliek zweifelhaft sein kann. Auf das Entschiedenste herr-schen deutsche und lothringische Ucbcrliefcrungcn und Neigungenin seinem Buche vor; Gottfried von Bouillon ist ausgespro-chener Maaßen der Held der Erzählung?) und wir werdenvielfach Gelegenheit haben, den Einfluß dieses Umstandes ansdic Gestaltung der Nachrichten wahrznnehmcn. Freilich erscheintin all diesem wohl eine höhere Wahrscheinlichkeit, aber im-mer kein achter Beweis für Albcrtü deutsche Abstammung.

Ebenso ungewiß wie der Ort ist auch die Zeit, in welcherAlbert lebte und sein Werk aufzciehncte. Seine letzten Nach-richten betreffen das Jahr 1121; das Einzige, was man imklebrigen mit Sicherheit behaupten kann, ist die Entstehungdes Buches nicht lange nachher, da sich der Verfasser an meh-reren Stellen auf unmittelbare Belehrung durch Augenzeugenberuft, lieber andere hichin gehörige Fragen, Natur des Ver-fassers und Glaubwürdigkeit des Buches, sind wir an den In-halt des letzten: als einzige Quelle gewiesen; suchen wir alsozunächst dessen Entstchnugswcisc zu erkennen und hierauf, wenncs möglich ist, weitere Schlüffe zu begründen.

Belehrung durch Augenzeugen und zwar in mündlicherUcbcrlicfcrnng nennt, wie erwähnt, Albert selbst als seineQuelle bei mehreren Angaben. Stellt man sie zusammen«), sozeigen diese schon eine beträchtliche Anzahl von Gewährsmän-nern; er redet überall von mehreren, dic ihm diese Nachrichtenmitgctbcilt hätten. Dabei betreffen sie die verschiedensten Ge-genstände ; eine derselben bezieht sich auf den Zug Gottschalksdurch Ungarn, sechs andere auf Ereignisse bei dem großen Kreuz-Heer, die letzte endlich auf dic Niederlage in Kleinasicn vomJahr 110l. Der Inhalt aller aber ist gleichartigen Charak-ters: in allen werden seltsame, wunderbare Dinge erzählt, dic

7) iucchit Uder ^rinins ex^ecUUonis lUerosoi^miUniae uidis, ndi

Ducis OvNelUNi incl^tn uarrnntur, cnins Uidore et stullio

civilns 8nneti> snuctne INclesin« NUis est restiUNn.

8) Einige davon, aber nicht alle, nennt dongnrs in jn-ael.