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3) Auf der Ostseite war der Sce, diesen beschloß mau zusperren, und bat den Kaiser Alerius um Schiffe. Der gehorchteund erfüllte den Wunsch der Fürsten. Die Angabe ist aus denGesten abgcschrieben, aber nach Gilo's Bericht hierhin vor-gerückt.
4) Die Stadt wird bestürmt, Alles ist in Schrecken, diegewaltigsten Kämpfe.
5) Da erscheint der Sultan znm Entsatz; der Zeitpunkt istoffenbar nach Gilo gewählt, ebenso stammt die Angabe daher,er habe 60000 M. bei sich gehabt und diese in 3 Abthcilungenvorrückcn lassen. Aus den Gesten dagegen ist genommen, daßRaimund den Hauptkampf bestanden; dort heißt es: gui oomo«voiiieiis ox slia parlo — nämlich von Evnstantinopel her ebenanlangcnd. Robert kann das nach seiner Erposition nicht ge-brauchen, er ändert cs also nm: gni urbo roliola irrnit in illos.
6) Endlich schiebt er hier zum Schluß ans den Gestenein: Jetzt kommen die Schiffe aus Constantinopcl au, manläßt sic in den Sce rc.
Diese Zusammenstellung ergibt das Vcrhältniß deutlich:man kann Punkt ans Punkt Roberts Verfahren verfolgen; mansieht, wie ihn sein Bestreben, beide Berichte zu verbinden, inWidersprüche verwickelt, und wie er diese auszutilgcn bemühtist. Es wäre nicht denkbar, daß Gilo seine in sich zusammen-hängende Erzählung erst ans dieser Masse von Verwirrungansgcschiedcn hätte. Achnliche Stellen finden sich mehrere, someldet Robert p.49 nach den Gesten die Anwesenheit der ägyp-tischen Gesandten im Lager vor Antiochien und läßt sie p. 5l,nach Gilo's Beschreibung, ohne Bedenken zum zweitenmal an-kommcn; mit nicht besserem Erfolge setzt er beider Erzählungüber die Eroberung von Antiochien zusammen, und was demmehr ist. Scheidet man die aus den Gesten und Gilo geschöpf-ten Nachrichten aus, so bleibt nur ein sehr unbedeutender Restoriginaler Kunde für Robert übrig, etwa fünf Stellen, welchekeineswegs sammtlich ihrem Inhalt nach zu beglaubigen sind iw).
116) ?. 63. Geschichte eines peovenzalischen Apostaten bei Kerbuga, die sich