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bert von der Normandie und Raimund von Toulouse ihrenZug gegen Maara und Tripolis unternahmen, gesellte er sichzu diesem Heere 48 ) : dies ist die letzte Angabe, die wir überihn anfznbringcn vermögen.
Seine persönliche Statur tritt im Verhältnis zu den er-zählten Dingen lange nicht so thätig hervor,, wie die Rai-munds, zeigt sich aber deutlich genug, um das vollste Zutrauenfür seinen Bericht in Anspruch zu nehmen. Für's Erste erscheintder Verfasser von der allgemeinen Gesinnung des Zuges ganzund gar durchdrungen; er knüpft ihn unmittelbar an göttlicheVoransbestimmnng und nennt an hundert Stellen Gott selbstihren rechten Führer und Beschützer. „Der allmächtige Gott,fromm und barmherzig, der sein Heer nicht umkommen ließ,sandte uns Hülfe — so wurden unsre Feinde besiegt durch dieKraft Gottes und des heiligen Grabes — wir aber wandel-ten sicher umher in Feld und Gcbirg, lobend und preisend denHerrn" — in solchen Sätzen beginnt und schließt er fast jedenBericht einzelner Thatcn und Gefechte. Wir können derglei-chen nur willkommen heißen: eine Gleichgültigkeit in diesenPunkten bei einem Zeitgenossen würde das Bild verkümmernund trüben. Auch bleibt dieser Enthusiasmus in seinen Schran-ken, und setzt sich nie in Blindheit gegen weltliche oder Pole-mik gegen feindliche Dinge um. Dem Irdischen, wenn cs gut ist,zeigt er eine gleiche Vorliebe wie dem Himmel und seinen Hei-ligen: bei Doryläum, erzählt er, als die schnlichst erwarteteHülfe angelangt, hätten sie sich zngernfcn: laßt uns tapferkämpfen im Glauben Christi, will's Gott, so müssen wir allereich werden ay). So geht es überall hindurch; eben so starkwie jener geistliche Drang ist die Lust an dem Kampfe nm desKampfes willen; kam inirnbilitor, sagt er aller Orten, hätten
48) 25. Lxeuiites e;u!>l»»reteei»> ex Iiostris inilitibus,— ex exer-eit» veeo Naimeinsii coiniti» etc. Auch Tancred war bei diese»!Heere nach N»N. c. 96; doch ist nicht aiizunchmcn, daß der Vers, deidiesem sich befand, da er ihn gar nicht einmal nennt.
49) ?. 7.