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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
Seite
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rusalcmitischer Geschichte ai) mit größter Sickcrhcit: die Ooslakrr>no«ruin, von Bongars als eine Drigiualguelle heranögege-bc», in frühern Zeiten vielfach als solche benutzt, seien nichtsals ein Plaginin in der ärgsten Weise, ihr namenloser Verfas-ser habe seinen Nus nur der wörtlichen Benutzung des Tudc-bod'schen Buches zn danken, es sei Pflicht, endlich diesen Miß-brauch anfzndeckcn. Er gründet diese Behauptung besondersans drei Stellen: eine, in welcber der Verfasser von sich selbstredet, zwei, in denen er seiner umgekommencn Brüder Erwäh-nung thnt: in sämmtlichen spreche Tudebod als Augenzeuge,und vorsorglich habe der Anonymus sie alle aus seiner Ab-schrift wcggclaffcn a?). Besly hat sich des größten Beifalls zuerfreuen gehabt: alle spatcrn Schriftsteller, die sich mit dieserGeschichte beschäftigt, sind einer gleichen Ucbcrzeugung 43).

Ich muß nun gestehen, daß die angeführten Gründe mirvöllig unhaltbar, die Beweise aber für das umgekehrte Verhält-niß durchaus schlagend erscheinen. In jener Stelle erzählt Tu-dcbod einen unglücklichen Zufall, der sich bei der Belagerungvon Jerusalem zutrug; der Verfasser dieser Schrift, setzt erhinzu, Tudebod, ein Priester von Sivray, war dabei und hatcs gesehn. Die ganze Erzählung, woran sich diese Acnßcrungknüpft, fehlt in den Gesten und ich sehe nichts Unwahrschein-liches in der Annahme, daß Tudebod, in seiner Abschrift soweit gediehen, an dieser Stelle ein selbst Erlebtes cinschob.Denn daß er mit seinen Brüdern dem Heere folgte, dagegenist nichts zu sagen, wohl aber erheben sich manche Schwierig-keiten , wenn man aus seinem Bericht den der Gesten ablci-ten will.

Zunächst redet der Anonymus durchgängig in der erstenPerson, Tudebod bald in der ersten, bald in der dritten, biser p. 782 ohne alles Motiv wieder zur ersten übergeht.

41) Du Lbesiie V IV. zi. 773 sczcz.

42) ?. 810 u. 811, 796, 803,

43) Seit dem beistimmenden Nrtheil ker Inst. Ullk-i-. <Ie In I>aiiee VIII.x. 629 hat niemand an der Sache gezweifen.