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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
Seite
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dcr Gesten den befriedigendsten Aufschluß gibt: es ist ein äuße-rer Beweis hinreichender Art, wenn die Ansicht des Inhaltesjenes Buchs nicht für sich überzeugend sein sollte.

Ans mehreren Gründen bin ich bei diesem an sich gering-fügige» Umstand so lange verweilt: zunächst in der angegebenenHinsicht ans die Gesten, dann auch in Bezug auf den Gegen-stand, den die Stelle behandelt. Man hört aller Orten, cssei unmöglich, von den Vorgängen in Eonstantinopcl ans denOnellen ein deutliches, in jedem Theilc erwiesenes Bild zu er-langen 3H. Zum großen Theilc ist daran die Verwirrungschuld, die hier in dcr Erzählung des Albert herrscht so) nnddie Vereinigung der lateinischen Quellen mit dcr Aleriade ge-radezu verhindert. Ist eN-aber > gelungen, die Augenzeugen zuklaren und einstimmigen Aussagen zu bringen, hat man dannden Muth, von dieser Grundlage aus ein festes Urthcil überAlbert ausznsprcchcn, so werden die scheinbaren Abweichungenbei Anna Eomncna keine Schwierigkeit mehr machen.

Fassen wir unser Urthcil über das Raimnnd'schc Buchnoch einmal zusammen, so nennen wir cs eine höchst schätzbareQuelle voll reichen und glaubwürdigen Details, häufig getrübtdurch Leidenschaftlichkeit und Aberglauben, aber aufrichtiger nndleicht erkennbarer Natur. Er ist ein Schriftsteller, nicht ebenliebenswürdig, aber von großem Interesse, er poltert, eifertund schwärmt ohne Unterbrechung, dabei hat er aber einenrichtigen Blick für die äußern Dinge, und so niedrig er steht,ist er ein rechter Sohn seiner Zeit und seines Landes. Er istacht und unbefangen, durch nnd durch; so wird ihn niemandohne Ausbeute verlassen, der auf seine Weise einzugehn versteht.

III. Uestn llranoorum et nliorum Uier osoI ^mi-tsnorum,M).

Joh. Bcsly behauptet in seiner Vorrede zu Tudcbods jc-

38) So Wilken Geschichte I. p. 116. 117. ItlicUau.I Inst. t. I. 191.

39) Das Nähere s. unicii.

40) Bei Louga-r üe-ta Del zi. 1 sgg.