man sich auch zu dem Glauben geneigt fühlt, .Raimund habe,etwa die Gesten vor sich, nur zu deren Ergänzung geschrie-ben >>!). Es ist aber nichts damit, als daß jeder die reine un-verfälschte Wahrheit meldet, so viel davon der eine unter sei-nen Normannen, der andre bei den Provenzalen wahrzuuchmcnvermochte. Die Ereignisse waren weder geheim noch vcrwik-kelt: die sachliche Ucbcreinstimmnng der beiden Schriftstellerkann uns also nicht in Erstaunen setzen. Wörtliche Gemein-schaft auch nur einzelner Sätze ist aber durchweg zu längnen:an zwei Stellen, wo man sie bemerkt hat, ist sic nur scheinbar.Zunächst am Schlüsse des Buchs, der in seiner ächten Gestaltbei Raimund verloren, (von pa«-. 182. „inlorea nuntius" an,nicht wie Barth glaubte von P- 180 „Illsguo gsraetis " R))und aus den Gesten von fremder Hand ergänzt ist. Außerdemfinden sich p. 141 noch zehn Zeilen von den Worten „manstntet remrmstat Alexius" an, welche augenfällig mit den Gestenp. 4 letzte Zeile n. ff. identisch sind. Eine genauere Betrach-tung des Raimundschen Textes an dieser Stelle ergibt abernoch weitere Identitäten: um dies näher darzulcgcn, rücke ichdie citirte Stelle hier ein und stelle die unmittelbar vorherge-henden Worte Raimunds zur Vergleichung neben sic.
I>. 141 Zeile 4—18.I'oslulut impöi'iUor a oumilolinmininm ot iurmnonta, gunoostori grinoches ei 1'eeonml.
p. 141 Zeile 18—28.
Itlanclut et renmnstat Alexius,pollieetur innlta ss stnlurui»eomiti, si gimemtmn liomi-nium 8ibi l'seeret, guost etalii prineipo8 8ibi keeerant.
28) Besonders nahe siegt eine solche Annahme, wenn man eine zusammen-hängende größere Erzählung — etwa die Belagerung von Antiochien,von Jerusalem ,c. — mit Leu, ganz und gar abweichenden Albert ver-gleicht. Man muß sich nur entschließen. Las Falsche und Unbegrün-dete ganz bei Seite zu lassen; will man es mir dem Richtigen verbin-den, so führt es auch darüber zu unrichtigen Snvpositionen.
29) In seinem Otossariis bei I^usiewi^ rot. msL. t. III. 282.