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daß Bociimnd und Raimund von Toulouse nach St. Simeons-hafen abgicngen, uur Arbeiter zu der Erbauung dieses Eastellshcrbcizuholcn, daß jenen eine starke Schlappe auf dem Rückwegbcigebracht und diese durch einen glanzenden Sieg des übrigenHeers unmittelbar nachher gerächt wurde, worauf denn dieVollendung des Baues wenig Schwierigkeiten mehr fand. BeiAlbert ist nun das Heer in tiefem Frieden, als Gottfried dieNachricht von jenem unglücklichen Scharmützel erhalt und dar-auf die Schlacht anordnct w). Graf Stephan erzählt, ohnealles Arg seien die Fürsten sämmtlich denen von St. Simeons-hafen cntgegengcrittcn, seien dann auf Feinde gestoßen — undhätten, als jene später anlangten, bereits das gesammtc Heerunter den Waffen gehalten. Anselms Darstellung ergänzt diesvortrefflich und schließt Albers Angabe vollkommen aus: dieFürsten sind nusgcrittcn auf sehr bestimmten Grund, auf eineAufforderung Bocmnnds, durch eine Bewegung des gcsammtcnHeeres seinen Rückweg zu sichern; auch war die Absicht, mitallen Truppen ausznrückcn, und nur zufällige Sänmniß verspäteteden Ausmarsch der Abteilungen. Die Gesten schließen sichdiesem an und selbst scheinbare Widersprüche dienen zur sicher-sten Bestätigung, wenn man die persönliche Stellung des Ver-fassers genau im Auge behält. Er war, wie wir sehen werden,gemeiner Soldat oder subalterner Officier nach unsrem Ausdruck:so ist es sehr begreiflich, daß er von jener Meldung Bocmnndsan die Fürsten nichts erfahren hat, er weiß nur, daß das Heerunter den Waffen stand, als Boemnnd bei ihnen «»langte: indiesem Moment, sagt er, no 8 eon^ro^ati ormnns in nimm, wir,nämlich die Normannen 11); dem widerspricht nicht, daß Ste-phan berichtet, Boemnnd langte an, «lnm nelliue eonvenirantnoLlri, denn dieser hat das gesammtc Heer im Auge.
Es sind das freilich, wie ich nicht verkenne, nur Kleinig-keiten, aber sie dienen vortrefflich, die Qualität einer Darstel-lung und ihr Verhältniß zu andern Berichten anschaulich zu
10) Ltd. Ill, 64 sqcs.
11 ) 0ei>t.3 Io.