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Geschichte des ersten Kreuzzugs
Entstehung
Seite
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Gewicht legen, so kam, »mn hicrhinziehn, was die Gesten undBaldrich von dort znrückgelassenen Besatzungen melden.<).

Interessanter noch ist bei aller Kürze die Notiz über dieAbwehr des zweiten Entsatzversuches, den die umwohnendenFürsten zum Besten Antiochiens machten: hier wird der Ortdes Kampfes und die Zahl der beiderseitigen Streiter bestimm-ter, als irgend sonst wo, angegeben, lieber den Zustand deschristlichen Heers bekommen wir fernem Aufschluß durch dieganz unbenutzte Angabe, die Truppen seien weit und breit inder Umgegend zerstreut gewesen, da man 165 Ortschaften undBurgen in Syrienin proprio stoininio« besetzt gehalten habe.

Auf Stephans Angaben über das Gefecht am Brückthorewerde ich sogleich znrüekkommen.

4. Schreiben Anselms von Ripemont an Erzbi-sch o f M a n a sse von Rheimsy).

Anselm, einer der ausgezeichnetsten lothringischen Baroneim Kreuzhcer, stand in Eorrespvndenz mit Manasse von Rheims,über die man weitere Nachricht in den Uostis voi des Guibcrtfindet. Von seinen Briefen haben wir nur einen noch übrig,der bald nach der Besiegung Kcrbuga's in Antiochien geschrie-ben worden ist, und die Erlebnisse vor und in dieser Stadtin kurzen aber festen Umrissen erläutert. Näheres über denInhalt muß der Erzählung selbst Vorbehalten bleiben, doch kannich nicht umhin, hier schon auf die schlagende Uebereinstimmungaufmerksam zu machen, die im Gegensatz zu der Darstellungbei Albert von Aachen zwischen diesen Briefen und den Erzäh-lungen der Augenzeugen Raimunds, des Autors der Uosinllranooruiu olo. aller Orten zu Tage tritt. Als Beispiel wähleich die Vorgänge der Fastenzeit des Jahres 1098, den entschei-denden Sieg der Christen und den darauf folgenden Bau desCastells vor dem Brückthore von Antiochien. Fest steht hier.

8) Ossin p. 9. Nnlllr. p. 100. 101. Oder will mau an den Pnlchasadei 4iiua 171 eN. Onrir. denken?

9) 431.