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Chronologische Tabelle
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von dcr Freiheit eines Ehristenmenschen; wider dieBulle des Antichrists, und verbrannte am >9. Dcc. die Bannbulle lammtkanonischem Siechte, scholastischen, -asuistischc» und seligen Streitschriften,
Luther auf dem Reichstage zu WormS; Edikt geg>n ihn; er wird auf der Wart-burg (PatmoSj aufgehoben, welanchthon's luoi ll,«>l»givi. Unruhen inWittenberg durch Earlstadt, Storch, Thomas Münzer u. A.
Luther unterdrückt in Wittenberg die Schwarmgeister. Reichstag zu Nürnberg;Brenz predigt lutherisch in Schwäbisch-Hall. Hcinrich's VIII. Schrift gegenLuther. Lutherische Grundsätze i» Ungarn und Siebenbürgen verkündet.
Hadrian VI. Papst. Gibt auf dem Reichstage zu Nürnberg durch den LegatenEhiregati bedenkliche Erklärungen. Buecr u. Eapitv wirken zu Straßburglutherisch. Disputation zu Zürich «Jan. >523) zw. Fabcr und Zwingli; dcrletztere erhält in Leo Judä u. Hetzer Genossen. Markgraf Albrccht «.Bran-denburg, Hochmeister des deutschen Ordens, erbittet sich die lutdcr. Prediger Jo h.B rißmann und Peter Amandus, denen sich 1524 sogar der B. von Pomc-sanien anschließt. Gustav Wasa in Schwede» gebraucht das Lutherthum fürseine Zwecke. Bugcnhagen Prediger in Wittenberg.
EIcmcnSVII. Papst, in schlimmer Steilung zw. dem Kaiser u. Franz I «Frankreich.
Flauer Abschied des Reichstages zuNürnderg. K ath v l. Bün dniß ,w. Oester-reich, Bayern, Herzog Georg «.Sachsen u. 12 süddeutschen Bischöfen zu Regens-burg. — Luther mit Earlstadt über die Abendmahls lehre in heftigem Streit;zugleich streiket Luther mit Erasmus über den freicn Willen. — Stiftungdes The atiner ordenS durch Earaffa.
Der Bauernkrieg; Luthers und MelanchthonS unedles Benehmen dabei. Fort-setzung des AbendmahlSstrcites und mit Erasmus; und jetzt gerade vcrhcirathetsich Luther, hebt gewaltthiitig den Kanon der Messe auf. Friedrich dcr Weise st-,Johann der Beständige; Eck's vuolüvikliuu locvkuiu couuuuuiuk» ackv. I.u-tlieruin; Zwingli comlueulariue kio VMS ei falsa rvligivne; k-xpositi« Iicit'j.
Lutherisches Bündniß zu Lorzau. Religionsgespräch zu Homburg. InDänemark erklärt sich nach den Vorbereitungen unter Ehristiern II. (I5>3—23) Friedrich 1. als Anhänger Luthers. Markgraf Albrccht vcrhcirathet sichmit dessen Tochter. Preußen weltliches Herzogthum.
Plünderung Roms durch die kaiserl. Truppen; Reichstag zu Ddcnsce inDänemark für das Lutherlhum. Gustav Wasa'S Heuchelei auf dem Reichstagezu Westeräs. Zu Basel ertrotzen die Anhänger des LekolampadiuS freieRcligivnsübung. Lntvcrpner Polyglotte durch Katholiken.
Berthold Haller wirkt für die ReligionSncucrung zu Bern. Kirchenvisitation inSachsen. — Der Eapuzinerorden von P. Elemens VII. bestätigt. Des B.Bertold von Ehicmsee „teutsche Theologie."
Die Bersamnilung zu Oerebro vollendet die Kirchenresorm in Schweden. Reichs-tag zu Speier. Die Lutherischen nun „Protestanten."
Reichstag zu Augsburg; Melanchthvn'S Augsburger Eonfession, dagegenkathol. Eonfutation durch Fa der, Eck undEochläus. Melanchthon's Apo-logie. Stiftung des Ordens der Barn abilen zu Mailand, >532 bestätigt.
Bündniß der Protestanten zu Schmalkalden. In dem Religionskriege fallenZwingli und Occolampadius. In Ungarn beginnt Matthias Dcvaylutherisch, seit 1543 zwinglisch zu predigen.
Nürnberger ReligionSfricde. Johann der Beständige st; Joh. Friedrichder Großmüthige.
Schamloses Treiben der Wiedertäufer in Münster.
Heinrich VIII. von England trennt sich in Folge seiner unsauber» Eheangelegenheitvon dem widerstrebenden Papste. LuthersBibelübersctzungis. 1522) jetzt voll-ständig. Suprematseid. LHomas Eranmer Generalvicar; Ea lvin zu Basel.
Paullll. Papst; thätig für ein ökumenisches Eoniil durch seinen Legalen Berge rius.
W icdertä User inMünst er unterd rückt; Reform z. Genf durch F orel u.Diret.
EraSmuS st zu Basel; Ealvins inrtltutio Ivligionia vhrist. . 1,1 krano. I. reg.kraue, ebendas., worauf er in Gens auftritt. Die concvrckia Viiebergeusis durchBucer und Mclanchthon. Paul'SIIl. Ausschneiden des ökumenischen Eoncilsnach Mantua für 1537 bleibt erfolglos.
Protestantische Dersammlung zu Schmalkalden; ParoxismuS gegen den Papst: die23 Schmalkaldcr Artikel, Gegenstück zur Augsburger Eonfession. Melanch-thon cke potestaiv et kriinatu?apae. Angela von Brescia stiftet denUrsu-lincrorden. Bugcnhagen s. 1538, Gencralsupcrintcndcvt von Ehursachsen,geht nach Dänemark, krönt den König und die Königin; die Reform daselbst voll-endet. Antinomistischer Streit zw. Luther u. Agricola 1537—49.
Der heil. Bund der kathol. Fürsten durch Held, Kanzler des Kaisers, geschlossen.Ealvin wegen Gewaltthätigkeit von Genf vertrieben.
Herzog Georg «.Sachsen st, sein Nachfolger Heinrich für den Protestantismus;ebenso in Brandenburg der dem Joachim I. so unähnliche Joachim II.
Der Papst bestätigt den von Ignatius Lojola gestiftete» Jesuitenorden, als