der wichtigsten Personen und Begebenheiten.
1121
1431—47
Eugenius !>. Papst; seine Unterhandlungen mit dem griechischen Kaiser Jo-
1431—39
hannes V!., Paläologus 1425—48 zu Et., Ferrara und Florenz.
15oucil ;n Basel mit der Fortsetzung zu Ferrara 1438 und Florenz 1439,wahrend welcher das Basler Eoncil sein Leiden sorrsenr. Nikolaus von
1438
Eusa «io .iUlik.Ii.-u: er verläßt die Basler, ebenso Acneas Svi-
vius. Georg v. Heimbürg.
Llbrechl U. Kaiser; pragmatische Sanciion zu Bourgcs- Um diese Zeitch Nico laus von Elemange.
>43«-48
Fürsten- und Ständeversammlungen: zu Mainz 1430 Joh. Turrecrcn,alaund Nicol, oon Euso vertheidigen Eugen ebendaselbst 1441; >u Frankfurt1442; der Kaiser Friedrich III-, 1440—43, und die meisten Fürsten für Eu-gen und gegen die Basler; Fürstenvcrsammlung zu Frankfurt 1440 z endlich dlcAschaffenburger Eoncordare 1448.
1453
Die Türken erobern Eonstanrinopcl. Griech. Flüchtlinge, unter denen Befsa-rion, frühcrEB. vonNftäa, zuletzt Cardinalbiichof von Luseoli lch 1472', der be-
1458—84
rühmteste, beleben unter dem Einflüsse der Kirche den bereits geweckten Sinnfür klassische Studien, schwächen aber theilweife den kirchlichen Geist: LaurentiusBalla st 1457; der Dogmatiker Paul. Eortesius; Mars: Nus Ficinus,Picuß von Mirandolo, Petrus Pomvonakius; besserer Einstich dieserStudien zeigte sich in der nicderländ. Schule der Brüder des gemeinsamen Le-bens, Nicol von Elisa -j- 1404, Rud o lp h A gri c e l a, EraSmuS n m. A.
Aeneas Syl»>ius als Papst Pius tt., eifrig für die Rettung Enr.pa's von denTürken; versammelt das Eonril zu Mantua 1459, aber ohne Erfolg.
1484—71
Paul u. prochklikbend, Zugleich aber auch gegen heidnische Richtung eifernd: Pom-vonius Lcto, Schüler des Laurentius Dalla, und Plarina verfolgt. DasJubel- und Ablaßjahr auf jedes 2.',tc Jabr herabgesetzt 1470. Thomasvon Kempen -s- 147!.
,471—84
Sirtus kV, Papst. Don den Reformern -j- Johann Goch 147.'. undJohannWesel 1481. In Eastilien und Leon istTh om. von Torquemada General-inquisitor 1483—08.
1484—»2
Jnnorenz V1H, Papst. Der Reformer Johann Wessel -j- und Hicronu-mus Saoonarola tritt in Florenz auf 1489.
1492—158315081503—1315101512—17
Alexander Vl. Papst. Maximilian Kaiser 1493—1.)19- HieronymusSavonarola zu Florenz hingerichtet 1498.
De lasCasas wirkt in Amerika. 1502 Errichtung'der Universitä t Wittenberg.Auf Pius lll. kurzes Pvntificat 1503 'olgt der kriegerische Julius tt.-Gailer von KaiserSberg -j-. Luther ln Angelegenheiten seines Ordens in Rom.Nach dem kurzen Eoncil zu Pisa wird das fnnfto Lateran-, das scci,sz?1>ntcökumenische (5onc»l von Julius am 10 Mai 1512 eröffnet. Ernste Sprachedes Augustinergenerals Aegidius v. Diterdo. P. Leo x begnügte sich MltAufhebung der pragmatischen Sanktion in der Uedercinkunfr mit Franz 1.
1514—17
L5l5, und schloß das Eonril 10 März 1517. Der Dominicanergeneral Thomasde Dio von GaUru zürnt hierüber.
Nach früheren Hülfsmitteln zum Studium der h. Schrift u. vielen vollständigenBibelübersetzungen in allen Sprachen, besonders der deutschen, wird diePolyglotte des Kardinal Limenes, -p 1517, gedruckt.
1513—21
I..I7
Dritter Zeitraum.
Leo X. Papst; er läßt, trost früherer Abmahnung dagegen, zum Ausbau der Pe-tcrskirchc einen Ablaß verkünde» >517; im Bereiche des Ehursürsten und EB. v.Mainz »erkundet der Dominieaner Lei) ei den Ablaß.
Am 31. Dctobcr schlägt Luther, Prediger und Lehrer a» der Universität inWittenberg, 95 Säpc zum Disputiren über de» Ablaß an. Gegcnthesen von
1518
Lcstel und Gegenschriften von dem Dominicaner Sylvester PrieriaS.
Auf dem Augustincrgeneralcvnvent zu Heidelberg spricht Luther stink Grundzüge deut-licher aus, gewinnt Bueer, Schnep s u. Brenz für sich; auf dem Reichs-tage zu Augsburg vor Easetan appellirt er a i>o,.u u.olo iuiurumw all popammoliu.e iuturiiiiiuiluiu. P. Leo X. crnenilt deii Prvmagister der Augustiner,
>519
Gabriel, zum interimistische» General dieses DrdenS. Der Mönch Zar obKnabe predigt zu Danzig lutherisch.
Kaiser Mapimilian t- Friedrich der Weise, Iicichsoicar. Luther vor Milt istin Altcnburg. Leipziger Disputation vom 27. Juni — 16. Juli zw. ES
1520
und Earlstadt u. Luther; Eck siegt, doch gewinnt Luther Mclanchthpn,wie er auch den räuberischen und liederlichen Adel (Ulrich von Hutten, Franzvon Sickin gen u. A.1 als zu seiner Hilft ausgcsaudre Engel annimmt. Dias u.LorenzPeterson wirken in Schweden lutherisch. Zn der Schweiz predigt Zwingligegen den Lblaßverkündcr Bernhard Samson. — Earl v., Kaiser >519-56.
Päpstliche Bannbulle gegen Luther l.^urge Domino; Eck, und die päpstlichen Le-gaten Alcander und Earaccioli; Luther verfaßte die furchtbar aufregendeSchriften: an den christlichen Adel deutscher Nation; -ts ca^t-uit<-t-
Atzog'S Kirchengcschichle. 7. Auflage. 71