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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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1,14

Chronologische Tabelle

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sii.li.riliun u. 'tM'.iitutui": Facundus, B. v. Hirmianc. Diakon Rustteuöu. Fulgentius Ferrandus (-j- .'»,'>1) für die Dreicapitcl.

Künste» vtnmeiüs'^e» <^oucü zu Eonstantinopel verdammt die drei Eavitel.

Dionvsius Eriguus st- zu Rem, Job. Scholasticus -j- zu 6t. .678; kirchl.Gescbcssammlungen, des crsteren um 610. Eassiodoru» ch um .662.

Die Svnode zu Braga vcrurtheilr die Priscill i anisten.

Gregor d. Gr., B. von Rom, nennt sich ^>,i, n gegenüber dem an-

maßenden Titel ..ökumenischer Bischet" Leiten» 6oh. des FasterS vonEr. 68 >8.6; seine ,.^1,. ul.b

.Kaiser Heraklius will die Monophvnrcn versöhnen; Theodor, B. v. Pharan,u. Sergius, Patr. v. 6t., geben Rathschläge; Sophrontu», Parr. v. Je-rusalem. -s- 638 u. der gelehrte Abt Marimus vpponiren standhaft.

Die Hedschra der Muhammedaner, welche schon 637 in Jerusalem eindringen.

P. Senorius in übler Stellung zu den Menorhcleren.

DeS Hera kl ins GlaubenSedict 77l-7?r<»;

Eonftantin'v dogmatisch. Edier 76770,-. liegen beide kaiserl. Edicte u. ihreBeförderer die Lateran sunodc zu Rom unter Martin >. 649.

Sechstes üiumcmschcs 07onc.l zu Et. verdammt die Monotheleten.

Trullanische Synode zu Et. ,v."> >t. .nn .-xiuni) bestätigt daö Verfahrenu. erläßt Deerete für Kicchenverfaffung u. Disciplin, worunter manche zur Tren-nung der morgen- u. abendländ. Kirche Veranlassung werden.

Zweiter Zeitraum.

Die ins rom. Reich cinfallenden Gothen werden mit d. Ebristenthumc bekannt.

Aus dem Eoneil zu Nicäa erscheint der go.hische B. Theophilus.

lllvhilaS, B. der Gothen. Seine Bidelüberseyung noch katholisch, sein Glau-bensbekenntniß schon arianisch.

Die Gothen erhalten von Kaiser Valens Wohnungen und verpflichten sich dafürzur Annahme dev Ehristenrhums, des Arianismus; doch ihr König Äthana-.rich verfolgt die Christen.

Die Gothen werden unter Granau dienft.'ar. Für ihre Ehrisrianisirung arbeitetebesonders Ehrysoftomus; doch wird der Arianismus bei ihnen herrschend.

Alarich, der WestgUhe, stürmrRom. UiiterArauN ziehen die Westgolhen 4l2nachGallien, und gründen unrcrWallia daä westgoth.Reich mit oerHprst. Toulouse.

Die arianischen Vandalen gehen unrer Geiserich nach Afrika, verfolgen die Ka-tholiken furchtbar, besonders unlecHunerich 47784. DasWunder zu Lipasa.Die Schreckensherrschaft für die Katholiken endet Justinian's Feldherr Belisar(.663), aber der Islam vertilgte die dortige Kirche gänzlich (707).

Patricius, vom P. Cölestin autoriürl, wird Apostel Irlands, gründet da» Bis-thum Armagh; Klöster, Schulen und da» Nonnenkloster zu Kildarr 490.

Attila, König der Hunnen, dringt nach dein Westgorhenreiche vor; nach der Schlachtbei EhalonS 46 i stürmt er aus Nom, wirs aber durch P Leo adgelenkt 462.

Ddeaker, Anführer der Heruler, beugt sich vor dem h. SevcrinuS, und grün-det nach dem Sturze de» weström. Reiches ein neue» Reich in Italien. Obschon Aria-ner ist er friedfertig gegen dieKarholiken; aber d.rWestgolhen König Eurich wütherin Spanien und Italien gegen die Katholiken; -j-476. Der h. Severinuö -h 482.

Die Franken in Gallien. Durch den Einfluß Chlorilden's und die glücklicheSchlacht bei Zülvich 496 wird Chlodwig Christ, und vom h. Remigiusvon Rhcmi» gerauft. Der Karkolicismus beginnt jept zu siegen.

Lheodorich, der Ostgothe, überwindet Odoaker in Italien und gründet ein großesReich; der Kanzler Eassiodoru» wirkt für die kathol. Kirche; doch P. Johan-nes eingckcrkert 626, die Eonsularen Sym machu s u. Bo'ithius hingerichlel 626.

Avitus, B. v. Vienne, und Eaiariuv, B. von'Arelaic, wirken lür den Katho-lirismuv in Gallien besonbrr» unter den Burgundionen

Der Irländer Fridolin verkündet das Ehristenthum in Alemanmeii.

In Mitle der Regierungswechsel und der Verheerungen in Italien erhält die kathol.Kirche in dem Kloster St. Benedicts auf Montecassino ein neues Pfandihrer Zukunft. Benedict -s- 643; seine Schüler Maurus u. PlnriduS. Eas-siodorue -j- um .662.

Der Ire Eolumba bekehrt die nörol. Picten in Schottland.

Die Longobardcn, bereit» Arianer, dringen unter Alboin in Italien rin, be-handeln die Katholiken unter der ana rch. H c rrs ch a ft der 36 Herzoge (67484) nach Alboins Tode grausam; die baver. Herzegvtochter Lheodo linde,Wittwe Königs Autharis (5)6490), stimmt ihren neuen Gemahl Ag.ilulf fürden Katholicismue.

Reccared tritt mit den Westgothcn zum kathol. Glauben über; 689 verdammtdie ltt Synode zu Toledo den Arianismus durch 30 AnathematiSmen undverordnet: Die Richter sollen auf den Synoden erscheinen, um d«H