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L. Zeitraum, t. Periode. 2. Zeitabschnitt. 5. Capitel.
(nm 850), und AngelomuS, Benedictiner zu Lureu, verfaßten für ikZeit recht brauchbare Commcntare zur h. Schrift *). Hinkmar, EB.vo,,Rheims ), ein großer Kenner des kanonischen Rechts, ist bedeutend in seiwZeit durch seine vielen polemischen GelegcnheitSschriften und Briefe (f 882)P a s ch a s i u s R a d b e r t u S (s- 865), Abt zu Corbie, hat mehrere Schuften der Bibel erklärt') und die Lehre von der Eucharistiein engmZusammenhänge und mit allen Eonseguenzen, aber in ungewohnte«Worten dargestellt, wogegen sich mehrere Schüler Alcuin'S erhoben. Oi>fried von Weißenburg im Elsaß (876) wurde durch seine gereimtedeutsche Bearbeitung des Evangeliums ein Volksschriststeller, doch steht eran poetischem Werthe dem Verfasser der altsachsischen Evangelienharnime(H el i a n d) bedeutend nach '). Anastasius, Presbyter und Bibliothe-kar zu Rom (ff 886), ist durch seine Lebensbeschreibung der Päpste bekamtgeworden. Halitgar, CB. von Cambray und Arras, hatte sich sch«,früher als die genannten durch seine treffliche Schrift über die Verwaltungdes Buß-Sacraments Rubin und Verdienst erworben '). An die neben zahl-reichen Annalisten und Chronikcnschreibern berühmten Historiker Theg,.nn s, Chorbischof des EB. HectuS von Trier (ff 849), Einhard ff nach848), Rap ert von St. Gallen (s- vor 880) und den monselmsSnnM«.sis (Notker? um 884) erinnern wir nur beiläufig. Ein ganz besonderesInteresse erregte aber jene wunderbare Erscheinung an der selwlaCarl's des Kahlen zu Paris, der in der Litterärgeschichte unter dem Name«Johannes Scotus Erigena
bekannte große Lehrer"). Der Ort, wo er geboren (Schotte, Ire, Engläu-
*) expoLitio in Vlattbusum, b,u>>nm st äoaimsin. ftlax. bibl.I.
XV. Als Zweck dieser Erklärung gibt der Vers, an: er habe gesunde», das hie-ronpmus viele Ausdrucke als lcichtvcrständlich übergangen. Ücbcr seine mgetMethode erklärt sich Druthmar erleuchtet also: Ltmlui züns Instoricum m-eurn guam Kpiritnulsin, gniu irratiunubils milii viilvtur spiritnaltzw inwlligemtiain in iibro uliguo guaersrs st bistoricam zisnitus iZnorars, cum bislmiskunäuwenium omm8 intslli^sntias sit, et ftosu primitus guasronü» et amxlernntts et sine ixsa loerkecte aä oliu non possit transiri. XnAelomi commootin Osnsein; enurrutiones in IV. libros rexuni, in Oantiea csnticonim. stlsr.dibl. D XV).
I I TK-remark de prueds8tinations; äs äivartio Liotkurii; äs jure w««-politanoi um: ds prs8b)tsri8 criniino8i8; opuseulum 88. capiwlorum all.
Hinemsr. lumdun. u. A. in opp. eck. 6r>»rom7 kur. 645. 2 7. k. vgl. bla-ckoauck ln8t. Rem. lib. III. c. 15 — 29. u. biet. litten, ds In lbrancs V. V. p. löb s'j.
2) Tiackü. (lommsntnr. ii> evnnx. lilnttb. Ii>>. XII. lblax. I>tbl.V. XIV). expoeitio in lls. 44.
3) Otsried, Krist, Hrsg. v. Grass. Konigsb. 831. 4. Otftids v. «-Icnburg Evangelienbuch v. Fr. Joh. Kelle, Regensb. 856—57. 2 Bde. -pc-liand od. das Lied v. Leben Jesu (sonst altsachs. Evangclicnharmonic) Mn,Ucbersctz. u. Anmcrkk. von Fr. Köne, Münster855. Freib. Klcr. Bd. VII v.M
4 > KalAt/mÄ de vitÜ8 st virtmib. st ordins zrosnitentium libb. V. sw!,bibl. V. XIV. p. 906 sc>. (.autsir lectt. nntig. V. II. k. II. p. 81 sg)
5) LI'iIe»!.. lib. eis divinn prnscle8tinntinns etr. 6odescbn!>uw ea.
UtanA«»!. ksr. 600. 4. DaS Hauptwerk äs divimons nnturas sä. Kalo. Oxom681. sä. Sc/Mtsr. Nvnn8t. 838. (ward von LcolX. (1050) u. HonoriuSIit(1225) als ketzerisch verdammt; der letztere bezeichnet cs als libruw scuteiitemvermibn8 kasrsticns prnvitutis); cke sucburislia ist verloren; llcbcrscpung kkiEthik des Aristoteles u. aus Carl's d. Kahlen Verlangen der Schriften dcS tt:«-Erigena's Commentar zu Hr'onr,L. Areo^KA. Insrlnrmooslsstis, aufgefundcn v. vr. Greith, mitgctheilt in llo«. Soott oxor» oM»